SubstAnZ Soli-Erklärung

SubstAnZ Soli-Erklärung

Wir solidarisieren uns mit dem selbstverwalteten Zentrum SubstAnZ in Osnabrück.

Es ist ein Skandal, dass ein seit vielen Jahren fest zum Stadtbild gehörender politischer und kultureller Freiraum verdrängt werden soll, um Raum für kommerzielle (Kultur-)Betriebe zu schaffen. So werden Menschen, die nicht zahlungskräftig oder anders marginalisiert sind, immer weiter aus dem öffentlichen Raum ausgeschlossen.

Wir sagen: Osnabrück braucht SubstAnZ!

Eine offene Stadtgesellschaft braucht politische und kulturelle Freiräume, an denen öffentliches Leben abseits von Konsumzwang und Bevormundung stattfindet, an denen politisches Engagement jenseits von Parteien und Verbänden möglich ist, an denen Aussehen und Geldbeutel keine Rolle spielen.

Daher wenden wir uns gegen die Verdrängung des SubstAnZ und fordern die Stadt Osnabrück dazu auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und den Erhalt des selbstverwalteten Zentrums zu ermöglichen und zu fördern.

Das SubstAnZ muss bleiben! Für mehr Freiräume an allen Orten!

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AfD-Parteitag verhindern!

Gemeinsame Busanreise aus Osnabrück

Am 29. und 30. Juni 2024 möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Essen abhalten. Dagegen regt sich massiver Widerstand. Gewerkschaften, Zivilgesellschaft, Antifa Gruppen, Linksradikale und die Klimabewegung, alle mobilisieren nach Essen. Das Ziel den Parteitag verhindern!

Aus vielen Städten wird es Busse geben. Auch aus Osnabrück.
Der Bus wird in der Nacht von Freitag auf Samstag losfahren und Samstag Abend wieder in Osnabrück sein. Die Tickets kosten 15€.

Infoveranstaltungen
  • Am 10.06. um 19:00 Uhr wird es eine Infoveranstaltung im SubstAnZ geben.
  • Am 24.06. um 19:00 Uhr eine „Last Call-Veranstaltung / Letzte Infos“ ebenfalls im SubstAnZ.
Ticketverkauf

Die Tickets können an folgenden Terminen gekauft werden:

  • 03.06., 04.06., 10.06., 18.06. jeweils ab 19:00 Uhr im SubstAnZ
  • und jeden Donnerstag zwischen 18:00-19:00 Uhr im SubstAnZ.

Falls es Fragen gibt oder Menschen an den Terminen nicht können, könnt ihr uns auch gerne eine Mail schreiben an .

Weitere Infos findet ihr unter: https://widersetzen.com/.

Fahrt mit nach Essen, lasst uns gemeinsam den Parteitag der AfD verhindern! Wir widersetzen uns!

Der erste CSD war ein Aufstand¹

Erklärung zur Übernahme der Schirmherrschaft des CSD 2024 durch die Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (CDU), Teilnahme der Polizei am CSD, Ausschluss emanzipatorischer Gruppen von der Planung und was der CSD eigentlich ist und sein sollte.

Der erste CSD war ein Aufstand. Im Jahr 1969 kam es nach Razzien der New Yorker Polizei in der Christopher Street im Stadtteil Manhattan zu Aufruhren. Angeführt von queeren Menschen und Sexarbeiter*innen waren diese Aufstände eine direkte Antwort auf Polizeigewalt und Unterdrückung durch die Kommunalpolitik und den Staat.2 So war der allererste Christopher Street Day geboren, den wir heute meist nur CSD nennen und dem wir sehr viel zu verdanken haben. Seitdem begehen wir und Millionen von Menschen überall auf der Welt einmal im Jahr diesen Tag: In Gedenken an all unsere kämpfenden Geschwister damals, heute und in Zukunft und um aufzuzeigen, wo es immer noch Probleme gibt.

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SubsTANZ-Demo – Reclaim the City!

SubstAnz-Demo am 1.6.2024

Wir kämpfen weiter für den Erhalt des selbstverwalteten Zentrums SubstAnZ! Dieses Mal wollen wir mit einer abend­lichen Tanzdemo unsere Forderungen in die Innenstadt tragen.

Los geht es um 18:00 Uhr im SubstAnZ mit einem gemeinsamen Warm-up bei uns in der Kneipe. Danach ziehen wir ab 20:00 Uhr mit einer bunten und lauten Demo durch Osnabrück und bringen die Stadt zum tanzen! Als Live-Acts unterstützen uns dabei Illegaler Fusel, das Serum-Kollektiv und DJ MissMutig.

Lasst euch das Spektakel nicht entgehen, haltet euch den Abend frei und tanzt mit uns am 1.6. auf der Straße!

Macht ihr uns die Räume platt, nehmen wir uns die Innenstadt!
Reclaim the City – Osnabrück braucht SubstAnZ!

01.06.2024
SubstAnZ, Frankenstr. 25a
18 Uhr: Warm-up, 20 Uhr: Demo

Gedenkveranstaltung

Einladung gegen das Vergessen
zur Gedenkfeier für die queeren Opfer des Nationalsozialismus

Queere Menschen gehörten zu den zahlreichen Opfergruppen des Nationalsozialismus. Sie wurden als außerhalb der Volksgemeinschaft stehend gebrandmarkt, verfolgt und vernichtet.

Der Fokus aber lag auf homosexuellen Männern, deren Verfolgung gesetzlich legitimiert war. In den nationalsozialistischen Konzentrationslagern waren zwischen 5.000 bis 15.000 homosexuelle Männer inhaftiert.

Nach der Zerschlagung des Naziregimes hatte die Verfolgung kein Ende. Das in Paragraph 175 gegossene Unrecht bedrohte die gleichen Menschen bis 1949 weitere 49 Jahre. Nicht mehr mit dem Tode, aber durchaus mit der Vernichtung ihrer sozialen und beruflichen Existenz.

Danach dauerte es noch weitere 28 Jahre, bis 2022 auf Initiative von Lutz van Dyk und anderen, erstmals der queeren NS-Opfer im Bundestag gedacht wurde.

– Am 17. Mai 2024 um 17.00 Uhr
– Am Mahnmal gegen Homophobie und für Zivilcourage –
– Raiffeisen-Platz/Heinrich-Heine-Straße

Neben Redebeiträgen freuen wir uns über die musikalische Unterstützung des Duos JAIKORU

Eine Veranstaltung der Gedenkinitiative Peter Hamel / SubstAnZ Osnabrück

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HC BAXXTER + ALLES.SCHEISZE + ALLE WERDEN FALLEN

⚡ Die Ponys sind wieder auf Strom⚡
Wir haben diesmal wieder ein exquisites Elektropunk-Menü für euch:

HC BAXXTER
https://hcbaxxter.bandcamp.com

ALLES.SCHEISZE
https://allesscheisze.bandcamp.com

ALLE WERDEN FALLEN
https://allewerdenfallen.bandcamp.com

⚡Zum Dessert DJ Set von ALLE WERDEN FALLEN

Doors 21 Uhr

Sexismus, Rassismus, Faschismus, Homophobie und Antisemitismus werden nicht geduldet.
Macker verpisst euch, keiner vermisst euch.
Nazi Scum fuck off!

Ausstellung: 100 Jahre Rote Hilfe

Ausstellung 100 Jehre Rote Hilfe

Ausstellung 100 Jahre Rote Hilfe 1924 – 2024 in Osnabrück – vom 06. – 12. Mai im selbstverwalteten Zentrum SubstAnZ

Die Rote-Hilfe-Arbeit ist nicht ohne Brüche verlaufen: Die Rote Hilfe Deutschlands der Weimarer Republik, die zu einer der größten Massenorganisationen der Arbeiter*innenbewegung herangewachsen war, wurde 1933 von den Nazis in die Illegalität getrieben und schließlich blutig zerschlagen.

Erst zu Beginn der 1970er-Jahre entstanden wieder erste Gruppen unter dem Namen „Rote Hilfe“, die sich politisch stark gegeneinander abgrenzten und bald einen Niedergang erlebten. Ende der 1970er-Jahre existierte nur noch die von der KPD/ML gegründete Rote Hilfe Deutschlands, die sich um eine politische Öffnung für breitere Spektren bemühte.

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Likedeelerei – Solidarische Wohnen .. aber wie?

20.04. 15:30 Uhr – Solidarisch wohnen … aber wie?

Information und Praxisaustausch zur (Wohn-)Projektgründung, Finanzierung und Organisation mit der Likedeelerei – Syndikat für solidarisches Wohnen aus Hamburg.

Erfahr wie man ein größeres Objekt erwirbt, genügend Geld dafür ranschafft und es gemeinsam organisiert. Ein Likedeelerei-Mitglied erzählt aus der eigenen Praxis und ist bereit für alle deine Fragen. Also komm rum, frag uns Löcher in den Bauch oder stille deinen Durst nach Wissen um diese immer aktueller werdende Frage…. Und genieß dabei Kaffee, Tee, Kuchen und was das Getränkelager so hergibt!

Auch spannend für alle auf der Suche nach einem neuen selbstverwalteten Zentrum 😉