Mahnmal gegen Homophobie und für Zivilcourage

2019 haben wir, zusammen mit Einzelpersonen und anderen Organisationen, eine Mahnwache und Kundgebung für den 1994 erschlagenen Peter Hamel organisiert.

„In der Nacht auf den 14. September 1994 kam der damals 34jährige Peter Hamel an der Heinrich-Heine-Straße ums Leben, nachdem er einen homophoben Übergriff auf zwei junge Männer mitbekam, ihnen zur Hilfe eilte und einschritt.
Dabei tat er das, was wir alle uns wünschen – Er zeigte Zivilcourage. Eine Entscheidung, die er mit dem Leben bezahlen musste“ (von der Homepage der Initiative)

Bei der Mahnwache 2019 sollte es nicht bleiben. Seitdem organisiert die Initiave jedes Jahr zum Todestag von Peter eine Mahnwache am Tatort. Außerdem soll dort zum nächsten Jahrestag im September ein dauerhaftes Mahnmal in Gedenken an Peter Hamel sowie gegen Homophobie und für Zivilcourage errichet werden. Hierfür wird Unterstützung benötigt. Auf der Homepage der Initiative gibt es Hintergründe zur Tat sowie den aktuellen Stand der Umsetzung des Mahnmals.

http://www.mahnmal-zivilcourage-os.de/

Workshop-WE: Gewerkschaft machen – aber bitte feministisch, antifaschistisch und ökologisch!

Themen wie Antidiskriminierung, Gleichberechtigung, der „Kampf gegen Rechts“ und ökologischer Wandel werden gesellschaftlich heiß diskutiert. Doch wo bleibt die Übertragung auf den Lebensbereich der Arbeit?

Kann es gelingen, diese wichtigen Felder des Engagements auch in die Welt der Lohnarbeit zu übertragen? Welche Rolle kann gewerkschaftliche oder syndikalistische Arbeit dabei spielen und wie muss diese aufgestellt sein, um solche Inhalte nachhaltig zu transportieren und am Arbeitsplatz zu verankern?

Diese und weitere Fragen wollen wir bearbeiten und anhand historischer Entwicklungen, aktueller Theorien und unter Einbringung unserer eigenen, individuellen Erfahrungen am Arbeitsplatz / in der Schule / in der Universität beantworten. Ein intensiver Erfahrungsaustausch soll ermöglicht und Raum für vertiefende Diskussionen gegeben werden. In Schwerpunktgruppen sollen die einzelnen Themenbereiche behandelt und die Ergebnisse dann der Gesamtgruppe vorgestellt und diskutiert werden.

Darüber hinaus sollen Engagierte aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen und ein Erkenntnisgewinn erlangt werden, welche Bedeutung einer solidarischen Vernetzung dieser sozialen Kämpfe beizumessen ist.

Wenn Ihr Interesse an dieser Veranstaltung habt, meldet Euch bitte unter .

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. statt.

Das SubstAnZ öffnet die Pforten…für die Frauenstreik-Aktionswoche 2022!

Auch wir wagen es, aus unserem Schlaf aufzuwachen und wieder erste Veranstaltungen für euch zu organisieren. Auch wenn die Pandemie mit Sicherheit noch nicht so „vorbei“ ist, wie viele das meinen, möchten wir wieder ein wenig Leben in unser Haus lassen.

Wir freuen uns besonders darüber, dass dies mit der Veranstaltungswoche zum Frauenkampftag 2022 passiert, organisiert vom Frauenstreik-Bündnis Osnabrück!
Die Veranstaltungswoche hält ein super umfangreiches, vielfältiges Programm für euch bereit – von praktischen Workshops, über Theorie-Vorträge und die Party „Feministisch Feiern – Vol. II“ reicht das Programm bishin zum krönenden Abschluss mit einer Demonstration zum 8.März und anschließender Frauenkneipe, in der sich alle FLINTA* vernetzen, kennenlernen und organisieren können. Manche der Veranstaltungen sind all gender, andere wiederum auf FLINTA* beschränkt. Die Infos dazu findet ihr bei den Veranstaltungen.

Die einzelnen Veranstaltungen, die bei uns im Haus stattfinden, findet ihr in unserem Kalender rechts. ->

Einen Überblick über alle Veranstaltungen der Veranstaltungswoche gibt’s auf den Kanälen des Frauenstreik Osnabrück (Facebook: @FrauenstreikOS, Insta:@frauenstreik.os, Mail: ) oder hier im Flyer.

*FLINTA = (Frauen-Lesben-Inter-Non_Binary-Trans-Agender-Personen)


Aufruf zur Demonstration „Die Krise hat System“ am 29.1.2022 um 14:00 Uhr am Theaterplatz

Seit Beginn der Corona-Pandemie lassen sich die staatlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus so zusammenfassen: „Schränkt euch in der Freizeit ein – aber geht weiter arbeiten“. Als würde das Virus auf der Arbeit, in Großraumbüros, in Fabriken und in den überfüllten Bussen nicht ansteckend sein und erst nach Feierabend, Uni oder Schule infektiös werden. Während auf der Arbeit der Gesundheitsschutz kaum kontrolliert wird, schikaniert die Polizei Menschen in ihrer Freizeit, die vorher in Großraumbüro und Schule saßen. Diese staatliche Corona-Politik hat zwangsläufig Intensivstationen zur Folge, die an ihre Grenzen geraten.

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same procedure, same shit

Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen und die neue Corona-Verordnung hat sich das Plenum des SubstAnZ dazu entschieden, dass bis auf weiteres keine Konzerte und Parties im Haus stattfinden werden.

Cafés, Kneipen, Vorträge und vergleichbare Veranstaltungen sind unter den jeweils geltenden Vorschriften weiterhin möglich. Die Veranstalter*innen können, in Eigenregie und unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, selbstständig entscheiden ob diese stattfinden sollen. Achtet auf Ankündigungen der jeweiligen Veranstaltungen. Hier kann es jederzeit zu kurzfristigen Absagen oder Änderungen kommen.

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Konzert am 26.11. leider abgesagt

Wir sind sehr traurig und enttäuscht, denn wir müssen das Konzert am Freitag leider absagen.

Wir haben gehofft mit 2G+ alles so sicher wie möglich durchführen zu können, aber die Inzidenzwerte liegen wegen falscher Übermittlungen in unserer Region doch wesentlich höher als gedacht und die neuen Verordnungen nehmen uns nun alle Überlegungen ab. Mit dem ab heute in Niedersachsen wieder erforderlichen Abstand und Maskenpflicht trotz 2G bzw. 2G+, können und wollen wir die Veranstaltung leider nicht machen. Unsere Räumlichkeiten geben es einfach nicht her, ein Konzert wie wir es uns wünschen und geplant haben, zu veranstalten.
Den ganzen Umfang der neuen Verordnungen haben wir so nicht erwartet und konkrete Infos von den Behörden zu bekommen hat auch gedauert, daher ist die Absage nun so extrem kurzfristig.

Bitte sagt es in eurem Freundeskreis weiter, damit Freitag nicht sinnlos vorm SubstAnZ rumgestanden wird.

Was das nun für weitere Veranstaltungen oder den Regelbetrieb bei uns bedeutet, können wir noch nicht final sagen. Bitte beachtet dazu weitere Ankündigungen in der nächsten Zeit.







Konzert mit:
AarghFuckKill (HC-Punk, Hamburg)
https://aarghfuckkill.bandcamp.com

Inferno Personale (D-Beat Raw Punk, Bremen)
https://infernopersonale.bandcamp.com/releases

Doors 21 Uhr
Entry 5 Euro

Sexismus, Faschismus, Rassismus, Homophobie und Antisemitismus werden nicht geduldet. Nazi Scum fuck off! 

Das Antifa Cafe meldet sich zurück

Nach langer coronabedingter Abwesenheit meldet sich das offene Antifa Cafe zurück.

Fortan wird, wie gewohnt, am ersten und dritten Dienstag im Monat ab 19 Uhr das Antifa Cafe antifaschistische Akzente setzen. Am ersten Dienstag im Monat beginnt das Cafe mit einem kurzen Vortrag (~30 Minuten) zu unterschiedlichen Themen geben mit anschließender Zeit zum diskutieren und kennenlernen. Am dritten Dienstag findet ein ‚offenes antifaschistisches Plenum‘ stattfinden bei dem verschiedene Themen angesprochen werden können und Aktionen angestoßen werden.

Wir nehmen die Pandemie ernst und werden (notwendige) Hygienemaßnahmen sicherstellen. Da sich die gesetzlichen Bestimmungen und der gesunde Menschenverstand regelmäßig an die aktuelle Situationen verändern und wandelt. achtet bitte regelmäßig auf Ankündigungen.

Los geht es am Dienstag, den 7.12.21. ab 19 Uhr mit folgendem Vortrag:
„Vierzehn Wörter, Goldstücke und Spicey Memes – Symbole und Sprache der „neuen“ rechten verbreiten sich in Kommentaren, der Bildsprache des Internets und auf der Straße. Manchmal sind sie leicht zu identifizieren, andermal spürt man, dass hier irgendwas nicht in Ordnung ist, kann jedoch nicht so Recht mit dem Finger drauf zeigen. Schluss damit! An diesem Abend klären wir über die gängigsten Symbole und Parolen der rechten Szene auf und entzaubern einige der obskureren Referenzen. Der ideale Einstieg, um mit Antifaschistischer Recherche zu beginnen. Dein „Lieblings“-Code war nicht dabei? Teil es uns beim anschließenden Austausch mit– oder komm einfach so vorbei und triff gleichgesinnte Antifas.“