24.04.: Ska Against Racism #35: The Steady 45s [USA]

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The Steady 45s

Rocksteady and traditional ska music from a 7-piece band of hooligans

Doors: 21:00 Uhr

Eintritt, wie immer Mittwochs, frei.
Spenden sind natürlich gerne gesehen.
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Free Entry
Donations are welcome

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30.03.: Travis Bickle Experience + DefektDefekt

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Travis Bickle Experience
Garage/Punk/Rock Band from Düsseldorf/GER. TBE plays it straightforward no fuzz yet fuzzed. Influenced by New York 70ies Punk Rock as played at the legendary CBGB’s, there is always a good load of american rockers like MC5 and – you guess it – Stooges. Consisting of five – Vox, Git, Organ, Bass, Drums – TBE always puts it to the maximum.

DefektDefekt

is an U.K/D trio (guitar, bass, drums), featuring interchangeable vocal, guitar & bass duties. They have been accused of performing various styles of music including post punk, new wave and garage punk. The sound has been described as angular and minimalistic. Although the band has not attempted to emulate any specific style, it is evident there is quite a strong influence of British alternative music between 1979 – 1981. defektdefekt are ex/members of Gruppe 80, Cross Stitched Eyes, The Moorat Fingers, Messerknecht, The Cool Jerks, Chung, Shakin Nasties, M.OT.O, etc. ….never heard of any of them? Its really not important.

Doors: 20:00 Uhr
Entry: 5 Euro

22.03.: Feminismus und Militanz – Lesung & Diskussion

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Die letzte Veranstaltung unserer Reihe wird ein Leseabend sein. Wir wollen den Beitrag “Frauen, die Schweine haben Adressen!” Feminismus und Militanz vom Autorinnenkollektiv Zora Zobel findet die Leiche gemeinsam lesen, uns darüber austauschen und gerne auch diskutieren. Kommt vorbei!

Das SubstAnZ hat einen barrierearmen Zugang und eine barrierearme Toilette.

Solidaritätsbekundung des SubstAnZ-Plenums mit Rote Hilfe e.V.

Am 30. November 2018 berichtete der Focus und wenig später weitere Medien, dass der derzeitige Bundesinnenminister Horst Seehofer ein Verbotsverfahren der Roten Hilfe anstrebt.
Die Rote Hilfe ist eine Solidaritätsorganisation, welche vor allem Menschen aus dem linken Spektrum unterstützt. Die Unterstützung geht von der rechtlichen Betreuung, der Vermittlung von Anwält*innen, sowie der Beteiligung an, im Anschluss an ein Gerichtsverfahren anfallenden Kosten, bis hin zur emotionalen Betreuung von politischen Gefangenen. Als Beispiele nennt die Rote Hilfe selbst etwa Personen, die „wegen presserechtlicher Verantwortlichkeit für staatsverunglimpfende Schriften, wegen Teilnahme an spontanen Streiks oder wegen Widerstand gegen polizeiliche Übergriffe ihren Arbeitsplatz verlieren, vor Gericht gestellt, verurteilt werden.“
Entgegen eines bürgerlichen Pressekodex’, der sich in ausreichender Recherche und Objektivität bzw. Parteilosigkeit ausdrückt, übernahmen die meisten Medien die vom Focus dargelegte Beschreibung und Bewertung des Vereins.

Im Focus-Artikel hieß es unter anderem, dass Bedingung sei, den „revolutionären Straßenkampf’ fortzusetzen“, um von dem Verein finanzielle Unterstützung zu bekommen.
Aufgrund des Erwirkens einer einstweiligen Verfügung gegen den Focus seitens der Roten Hilfe, musste der Focus, sowie Focus-Online und der Verfasser des Artikels diesen unverzüglich löschen. Gerichtlich bekam der Verein also Recht, dass hier eine offensichtliche Falschaussage verbreitet wurde.
Wie in der Vergangenheit kam es im Zuge der artikulierten Verbotsbestrebungen zu einer Welle der Solidarität, die weit über die Kreise der radikalen Linken in Deutschland hinaus ging.
Die Rote Hilfe nutzt die Mittel des Rechtsstaats, um Menschen darin zu unterstützen, angstfrei politische Arbeit zu betreiben und die Gesellschaft mitzugestalten. Gerade in Bezug auf Proteste und Demonstrationen, die in dieser Gesellschaft zu Recht als notwendiges demokratisches Mittel und Teil der Demokratie an sich begriffen werden, leistet sie mit ihrer Arbeit essentielle Unterstützung.
Dass das Innenministerium nun ein Verbot und eine Kriminalisierung dieses Vereins anstrebt, ist weiteres Symptom rechten Gedankenguts, das sich in heutiger Zeit immer schneller verbreitet, Einzug in die staatlichen Institutionen findet und bei Rechten die Hemmschwelle sinken lässt, ihre menschenverachtenden Inhalte und Positionen zu artikulieren.

Wir sind davon überzeugt, dass diese Welle der Repression mit dem Verbot der Roten Hilfe weder angefangen hat noch aufhören wird. Wir sehen hierin die Gefahr, dass auch selbstverwaltete Räume wie das SubstAnZ in Zukunft davon betroffen sein können, von staatlicher Seite angegriffen zu werden.

Wir als SubstAnZ erklären uns solidarisch mit dem Rote Hilfe e.V..
Getroffen hat es die Rote Hilfe, gemeint sind wir Alle! Solidarität ist eine Waffe!

16.02.: Das politische Subjekt Frau – Vortrag mit Koschka Linkerhand

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Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe ‘Make feminism rad(ical) again’ findet ein Vortrag und Diskussion mit Koschka Linkerhand statt. Dieser basiert auf ihrem Beitrag im Sammelband ‘Feministisch streiten – Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen’, welches unter ihrer Herausgeberschaft im Querverlag erschienen ist.

+++ Es wird einen Büchertisch der Buchhandlung zur Heide (https://www.buch-zur-heide.de/) geben, an dem ihr das Buch ‘Feministisch Streiten’ und weitere Bücher aus dem Querverlag erwerben könnt+++

Das politische Subjekt Frau – Was kann ein materialistischer Feminismus leisten?

In einer Gesellschaft, in der sowohl Geschlecht als auch Arbeit immer flexibilisierter erscheinen und die Ungleichzeitigkeiten im Frauenbild augenfällig sind, hat der queere Feminismus der Vielfalt Konjunktur. Aber es bleibt ein Unbehagen: Können wir davon ausgehen, dass ein Feminismus, der fast ausschließlich mit Differenzen hantiert und sich an geschlechtlichen und sexuellen Identitäten abarbeitet, realpolitisch handlungsfähig ist? Fehlt hier nicht die Vermittlung der Vielfalt mit feministisch-materialistischer Gesellschaftstheorie, die historisch gewachsene und strukturelle Benachteiligungen erfassen kann? Um kritisch zu intervenieren und darüber hinaus utopisch produktiv zu sein, bedarf es einer Analyse des kapitalistischen Patriarchats.

Wie lässt sich also ein materialistischer Feminismus bestimmen, der mit dem politischen Subjekt Frau operiert, ohne die Differenzen und Widersprüche zu vernachlässigen? Welche politischen Felder müssen feministisch neu erobert und verteidigt werden – im Spannungsfeld zwischen politischer Nüchternheit und revolutionärer Hoffnung?

Das SubstAnZ hat einen barrierearmen Zugang und eine barrierearme Toilette.

Offener anarchistischer Brunch

…am 2. Dezember ab 11 Uhr.

Der offene anarchistische Brunch möchte einen Anlaufpunkt für Menschen bieten, die sich für anarchistische Politik interessieren oder sich selbst bereits als Anarchist*innen begreifen und sich organisieren wollen. Bei Brot, Kaffee und entspannter Atmosphäre möchten wir darüber reden wie eine bessere Welt aussehen kann und wie konkrete Schritte realisiert werden können. Wir sind gespannt darauf, wie es sich weiter entwickelt. Begeistern wir uns dafür gemeinsam in Richtung einer besseren Gesellschaft zu gehen.

Es wird Brötchen, Brot und Getränke geben, damit es ein leckeres, großes Büffet wird, bring gerne etwas (veganes) mit.

100 Jahre Novemberrevolution – Vortrag der Libertären Kommunist*innen Osnabrück

„Wie viele Deutsche wissen, dass die ersten Fliegerbomben nicht im Zweiten Weltkrieg in Berlin einschlugen, sondern im Verlauf des Märzaufstandes von 1919?“ (Mark Jones – Am Anfang war Gewalt)

Die Deutsche Revolution, auch als Novemberrevolution bekannt, jährt sich 2018 zum 100ten Mal – aber was haben uns bürgerliche Schulen und Medien jemals über ihren tatsächlichen Ablauf und die revolutionäre Kraft der aufständischen ArbeiterInnen und Soldaten gelehrt? Diesem bezeichnenden Mangel an Wissen und Bewußtsein, auch innerhalb der radikalen Linken, wollen wir mit unserem Vortrag entgegenwirken.

Wir spannen einen Bogen von den ersten Anti-Kriegs-Streiks über den Matrosenaufstand von Kiel, die Revolutionereignisse in Osnabrück bis zum völligen Zusammenbruch der alten Ordnung und der Ausrufung der Sozialistischen Deutschen Republik. Es wird um die Manöver der Konterrevolution unter Führung von SPD und Militärs ebenso gehen, wie die zukunftsweisenden rätedemokratischen Experimente der RevolutionärInnen. Zum Abschluss wollen wir die wichtigsten Schlussfolgerungen aus den historischen Ereignissen für heutige emanzipatorische Bewegungen darstellen.

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS}. In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Café Résistance – offener antifaschistischer Treff Osnabrück.

Veranstaltungsort:
SubstAnz Osnabrück
Frankenstr. 25a
49082 Osnabrück
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearme Toilette. Der Raum ist rauchfrei