18.05.: Rawside + F*cking Angry + Killbite & Graffiti mit UMFdenken – Jetzt

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Am 18.5. gibt es dreimal richtig auf die Ohren!
RAWSIDE
F*CKIN ANGRY
KILLBITE

Doors: 21:00 Uhr
Entry: 5 Euro

Vorher von 12:00 Uhr – 18:00 Uhr: Graffiti mit UMFDenken – Jetzt

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Wir machen am Samstag, 18.05.2019, mit Unbegleiteten Minderjährigen Geflüchteten (UMF) eine Graffiti Aktion und können noch Unterstützung bei der Betreuung gebrauchen!
Alle weiteren Informationen erhältst du beim Wochentreffen montags davor um 19 Uhr im Exilverein (Krahnstraße 11).
Also wenn du dich engagieren und unser Projekt kennenlernen willst, melde dich bei uns und komm vorbei!
Wir freuen uns auf dich!

14.05.: Infoveranstaltung zum Tag der Deutschen Zukunft in Chemnitz

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Rassistische Ausschreitungen, Hitlergrüße, NS-Verherrlichung,
Hetzjagden auf Migrant*innen und Linke, eine tief verwurzelte und
vernetzte rechte Szene… was fällt uns dazu ein? Richtig, Chemnitz. Auch wenn diese Liste noch lange nicht vollzählig ist, ist sie schon bedrückend genug.
Im letzten Jahr erreichte Chemnitz eine mediale Berühmtheit, weil Nazis einen Mord instrumentalisierten, falsche Informationen über den Tathergang kursierten und daraufhin tausende Rechte tagelang durch die Stadt marodierten. Dabei konnten sie größtenteils unbehelligt all die eingangs erwähnten Dinge begehen, während die Polizei „alles unter Kontrolle hatte“. Auch wenn Chemnitz aus der Berichterstattung verschwunden ist, die rechte Szene dort ist es nicht.

Am 1. Juni 2019 findet in Chemnitz der „Tag der Deutschen Zukunft“ statt, eine alljährliche Veranstaltung von Neonazis. Da weder damit zu rechnen ist, dass die Rechten keinen Bock auf Chemnitz haben, noch auf die Polizei vertraut werden kann, ist eine starke antifaschistische Präsenz an diesem Tag in Chemnitz unerlässlich. Kommt zur Infoveranstaltung, sprecht euch ab und fahrt gemeinsam nach Chemnitz!

Aus dem Aufruf von Veto – Antifaschistische Gruppe Chemnitz:
„Beim „Tag der deutschen Zukunft“ handelt es sich derzeit um einen der größten faschistischen Aufmärsche in der BRD, welcher jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfindet. Erstmals fand der sog. TddZ 2009 in Pinneberg statt – organisiert von freien Kameradschaften. Den Höhepunkt erreichte der TddZ 2016 in Dortmund mit gut 1000 Teilnehmenden. Später wurde er von dem Umfeld der faschistischen Kleinstpartei Die Rechte getragen, welche aus der militant agierenden Kameradschaft „Nationaler
Widerstand Dortmund“ (NWDO) hervorging. Nach mehrfach erfolgreicher antifaschistischer Intervention – von Blockaden über direkte Aktionen bis zur Behinderung der Anreise der Faschist*innen – ist die Teilnehmer*innenzahl in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Um diesem Trend entgegen zu wirken und mit vielen Anhänger*innen marschieren zu können findet der TddZ 2019 in Chemnitz statt.
In Chemnitz rechnen die Faschist*innen nicht nur mit wenig Widerspruch aus der Gesellschaft sondern auch mit der Unterstützung der sächsischen Polizei, welche schon den Nazi-Aufmarsch vom Dritten Weg am 1. Mai 2018 mit besten Mitteln schützte.“

Dienstag, den 14. Mai 2019 um 19 Uhr
Substanz Osnabrück

Mietwahnsinn beenden! Veranstaltungsreihe zu Gentrifizierung, Wohnungsnot und Widerstand – Libertäre Kommunist*innen Osnabrück

Die libertären Kommunist*innen Osnabrück veranstalten eine Veranstaltungsreihe zu Wohnraum und Mietenwahnsinn. Ein paar der Veranstaltungen sind auch bei uns im Haus, schaut vorbei!


Der Immobilienmarkt ist zunehmend und mittlerweile nahezu vollständig privatisiert. Immer mehr Häuser und Wohnungen fallen in die Hände großer Unternehmen – Sozialwohnungen verschwinden mit steigender Geschwindigkeit aus den Städten. Die Folge davon: Mieten schießen in die Höhe und weniger wohlhabende Bevölkerungsgruppen werden aus den Innenstädten vertrieben.

In Osnabrück fehlen bereits mehrere tausend Wohnungen, Tendenz steigend. Normalverdiener*innen, Erwerbslose, Alleinerziehende, Azubis, Studierende, Rentner*innen, Geflüchtete und Großfamilien werden zunehmend aus ihren Wohnungen gedrängt und müssen sich mit kleineren, heruntergekommenen und oft weit vom Stadtkern entfernten Unterkünften zufrieden geben.

Des Weiteren müssen ca. 20% aller Haushalte mehr als 40% ihres Einkommens allein für die Kaltmiete ausgeben und sind dadurch gezwungen, bei der Befriedigung anderer wichtiger Bedürfnisse zu sparen. Trotz dieser Missstände hält die Politik an ih- rem Kurs fest – zu der Ende 2018 in Osnabrück aufgekommenen Forderung nach einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft stellte sich die Mehrheit im Rat quer.

Das Phänomen einer durch profitorientierte Stadtplanung und Baupolitik erzeugten Wohnungsnot und Gentrifizierung ist sowohl in sämtlichen europäischen Städten, als auch im ganzen internationalen Raum zu beobachten. Als besonders prägnantes Beispiel ist hier Südamerika zu nennen, in dessen Städten durch das zunehmende Entstehen von „Gated Communities“ für Wohlhabende die ärmeren Bevölkerungsschichten in Slums/Favelas an den Stadtrand gedrängt werden.

Seit einigen Jahren regt sich gegen diese Zumutungen des kapitalistischen Wohnungsmarktes vermehrt Widerstand in der Bevölkerung, wie z.B. durch die mittlerweile weltweit verbreitete Initiative „Recht auf Stadt“ oder durch Hausbesetzungen, wie im vergangenen Jahr in Berlin.

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Mietwahnsinn beenden!“ sollen die hier kurz beschriebenen Phänomene, die wir unter der Bezeichnung „Gentrifizierung“ zusammenfassen, analysiert werden. Welche sozialen Prozesse und Kräfte treiben die Gentrifizierung an? Weshalb ist das Problem in den letzten 10 Jahren so angewachsen? Wie können wir Widerstand dagegen leisten?

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Reihe statt:

Ware Wohnen – Eine kleine politische Ökonomie des Wohnungssektors Mit Ernst Lohoff (Gruppe Krisis)
15.5.2019, 19:00 Uhr, Raum 15/E16, Seminarstraße 20, 49074

Osnabrück Do the red thing – Wie der Berliner Google Campus verhindert wurde
Mit TOP B3rlin
24.5.2019, 19:00 Uhr, SubstzAnZ, Frankenstraße 25a

Historische Mietkämpfe – Vom Kaiserreich bis zur Instandbesetzung
Mit Philipp Mattern
29.5.2019, 19:00 Uhr, Raum 15/E16, Seminarstraße 20, 49074 Osnabrück

Gentrifizierung & Widerstand – Wer von Gentrifizierung redet, darf von Kapitalismus nicht schweigen
Mit Peter Nowak
5.6.2019, 19:00 Uhr, Raum 15/E16, Seminarstraße 20, 49074 Osnabrück

Besetzen: Eine Praxis gegen Verdrängung?
Mit Referent*innen der Kampagne #besetzen aus Berlin
11.6.2019, 19:00 Uhr, SubstzAnZ, Frankenstraße 25a

24.04.: Ska Against Racism #35: The Steady 45s [USA]

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

The Steady 45s

Rocksteady and traditional ska music from a 7-piece band of hooligans

Doors: 21:00 Uhr

Eintritt, wie immer Mittwochs, frei.
Spenden sind natürlich gerne gesehen.
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Free Entry
Donations are welcome

Support your local Ska-Punk Kneipe!

30.03.: Travis Bickle Experience + DefektDefekt

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Travis Bickle Experience
Garage/Punk/Rock Band from Düsseldorf/GER. TBE plays it straightforward no fuzz yet fuzzed. Influenced by New York 70ies Punk Rock as played at the legendary CBGB’s, there is always a good load of american rockers like MC5 and – you guess it – Stooges. Consisting of five – Vox, Git, Organ, Bass, Drums – TBE always puts it to the maximum.

DefektDefekt

is an U.K/D trio (guitar, bass, drums), featuring interchangeable vocal, guitar & bass duties. They have been accused of performing various styles of music including post punk, new wave and garage punk. The sound has been described as angular and minimalistic. Although the band has not attempted to emulate any specific style, it is evident there is quite a strong influence of British alternative music between 1979 – 1981. defektdefekt are ex/members of Gruppe 80, Cross Stitched Eyes, The Moorat Fingers, Messerknecht, The Cool Jerks, Chung, Shakin Nasties, M.OT.O, etc. ….never heard of any of them? Its really not important.

Doors: 20:00 Uhr
Entry: 5 Euro

22.03.: Feminismus und Militanz – Lesung & Diskussion

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Die letzte Veranstaltung unserer Reihe wird ein Leseabend sein. Wir wollen den Beitrag “Frauen, die Schweine haben Adressen!” Feminismus und Militanz vom Autorinnenkollektiv Zora Zobel findet die Leiche gemeinsam lesen, uns darüber austauschen und gerne auch diskutieren. Kommt vorbei!

Das SubstAnZ hat einen barrierearmen Zugang und eine barrierearme Toilette.

Solidaritätsbekundung des SubstAnZ-Plenums mit Rote Hilfe e.V.

Am 30. November 2018 berichtete der Focus und wenig später weitere Medien, dass der derzeitige Bundesinnenminister Horst Seehofer ein Verbotsverfahren der Roten Hilfe anstrebt.
Die Rote Hilfe ist eine Solidaritätsorganisation, welche vor allem Menschen aus dem linken Spektrum unterstützt. Die Unterstützung geht von der rechtlichen Betreuung, der Vermittlung von Anwält*innen, sowie der Beteiligung an, im Anschluss an ein Gerichtsverfahren anfallenden Kosten, bis hin zur emotionalen Betreuung von politischen Gefangenen. Als Beispiele nennt die Rote Hilfe selbst etwa Personen, die „wegen presserechtlicher Verantwortlichkeit für staatsverunglimpfende Schriften, wegen Teilnahme an spontanen Streiks oder wegen Widerstand gegen polizeiliche Übergriffe ihren Arbeitsplatz verlieren, vor Gericht gestellt, verurteilt werden.“
Entgegen eines bürgerlichen Pressekodex’, der sich in ausreichender Recherche und Objektivität bzw. Parteilosigkeit ausdrückt, übernahmen die meisten Medien die vom Focus dargelegte Beschreibung und Bewertung des Vereins.

Im Focus-Artikel hieß es unter anderem, dass Bedingung sei, den „revolutionären Straßenkampf’ fortzusetzen“, um von dem Verein finanzielle Unterstützung zu bekommen.
Aufgrund des Erwirkens einer einstweiligen Verfügung gegen den Focus seitens der Roten Hilfe, musste der Focus, sowie Focus-Online und der Verfasser des Artikels diesen unverzüglich löschen. Gerichtlich bekam der Verein also Recht, dass hier eine offensichtliche Falschaussage verbreitet wurde.
Wie in der Vergangenheit kam es im Zuge der artikulierten Verbotsbestrebungen zu einer Welle der Solidarität, die weit über die Kreise der radikalen Linken in Deutschland hinaus ging.
Die Rote Hilfe nutzt die Mittel des Rechtsstaats, um Menschen darin zu unterstützen, angstfrei politische Arbeit zu betreiben und die Gesellschaft mitzugestalten. Gerade in Bezug auf Proteste und Demonstrationen, die in dieser Gesellschaft zu Recht als notwendiges demokratisches Mittel und Teil der Demokratie an sich begriffen werden, leistet sie mit ihrer Arbeit essentielle Unterstützung.
Dass das Innenministerium nun ein Verbot und eine Kriminalisierung dieses Vereins anstrebt, ist weiteres Symptom rechten Gedankenguts, das sich in heutiger Zeit immer schneller verbreitet, Einzug in die staatlichen Institutionen findet und bei Rechten die Hemmschwelle sinken lässt, ihre menschenverachtenden Inhalte und Positionen zu artikulieren.

Wir sind davon überzeugt, dass diese Welle der Repression mit dem Verbot der Roten Hilfe weder angefangen hat noch aufhören wird. Wir sehen hierin die Gefahr, dass auch selbstverwaltete Räume wie das SubstAnZ in Zukunft davon betroffen sein können, von staatlicher Seite angegriffen zu werden.

Wir als SubstAnZ erklären uns solidarisch mit dem Rote Hilfe e.V..
Getroffen hat es die Rote Hilfe, gemeint sind wir Alle! Solidarität ist eine Waffe!

16.02.: Das politische Subjekt Frau – Vortrag mit Koschka Linkerhand

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Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe ‘Make feminism rad(ical) again’ findet ein Vortrag und Diskussion mit Koschka Linkerhand statt. Dieser basiert auf ihrem Beitrag im Sammelband ‘Feministisch streiten – Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen’, welches unter ihrer Herausgeberschaft im Querverlag erschienen ist.

+++ Es wird einen Büchertisch der Buchhandlung zur Heide (https://www.buch-zur-heide.de/) geben, an dem ihr das Buch ‘Feministisch Streiten’ und weitere Bücher aus dem Querverlag erwerben könnt+++

Das politische Subjekt Frau – Was kann ein materialistischer Feminismus leisten?

In einer Gesellschaft, in der sowohl Geschlecht als auch Arbeit immer flexibilisierter erscheinen und die Ungleichzeitigkeiten im Frauenbild augenfällig sind, hat der queere Feminismus der Vielfalt Konjunktur. Aber es bleibt ein Unbehagen: Können wir davon ausgehen, dass ein Feminismus, der fast ausschließlich mit Differenzen hantiert und sich an geschlechtlichen und sexuellen Identitäten abarbeitet, realpolitisch handlungsfähig ist? Fehlt hier nicht die Vermittlung der Vielfalt mit feministisch-materialistischer Gesellschaftstheorie, die historisch gewachsene und strukturelle Benachteiligungen erfassen kann? Um kritisch zu intervenieren und darüber hinaus utopisch produktiv zu sein, bedarf es einer Analyse des kapitalistischen Patriarchats.

Wie lässt sich also ein materialistischer Feminismus bestimmen, der mit dem politischen Subjekt Frau operiert, ohne die Differenzen und Widersprüche zu vernachlässigen? Welche politischen Felder müssen feministisch neu erobert und verteidigt werden – im Spannungsfeld zwischen politischer Nüchternheit und revolutionärer Hoffnung?

Das SubstAnZ hat einen barrierearmen Zugang und eine barrierearme Toilette.