{"id":2355,"date":"2024-05-22T23:22:58","date_gmt":"2024-05-22T21:22:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.substanz-os.de\/?p=2355"},"modified":"2024-05-22T23:24:28","modified_gmt":"2024-05-22T21:24:28","slug":"der-erste-csd-war-ein-aufstand%c2%b9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.substanz-os.de\/?p=2355","title":{"rendered":"Der erste CSD war ein Aufstand\u00b9"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Erkl\u00e4rung zur \u00dcbernahme der Schirmherrschaft des CSD 2024 durch die Oberb\u00fcrgermeisterin Katharina P\u00f6tter (CDU), Teilnahme der Polizei am CSD, Ausschluss emanzipatorischer Gruppen von der Planung und was der CSD eigentlich ist und sein sollte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste CSD war ein Aufstand. Im Jahr 1969 kam es nach Razzien der New Yorker Polizei in der Christopher Street im Stadtteil Manhattan zu Aufruhren. Angef\u00fchrt von queeren Menschen und Sexarbeiter*innen waren diese Aufst\u00e4nde eine direkte Antwort auf Polizeigewalt und Unterdr\u00fcckung durch die Kommunalpolitik und den Staat.<sup>2<\/sup> So war der allererste Christopher Street Day geboren, den wir heute meist nur CSD nennen und dem wir sehr viel zu verdanken haben. Seitdem begehen wir und Millionen von Menschen \u00fcberall auf der Welt einmal im Jahr diesen Tag: In Gedenken an all unsere k\u00e4mpfenden Geschwister damals, heute und in Zukunft und um aufzuzeigen, wo es immer noch Probleme gibt. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Heute, 55 Jahre sp\u00e4ter, ist uns in vielen St\u00e4dten kaum noch etwas davon geblieben: Politiker*innen von queerfeindlichen, konservativen Parteien werden zu Schirmherr*innen ernannt. Die Polizei marschiert mit und pr\u00e4sentiert sich divers und offen. Menschen aus der emanzipatorischen Bewegung, ohne die es heutzutage keinen CSD g\u00e4be (!), werden aktiv von jeglicher Planung ausgeschlossen. Der Osnabr\u00fccker CSD, so wie er am Samstag, den 25. Mai 2024 stattfindet, tritt die Geschichte des CSD, Queers und all jener, die sich wirklich f\u00fcr Gleichberechtigung einsetzen, mit F\u00fc\u00dfen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur \u00dcbernahme der Schirmherschafft durch Oberb\u00fcrgermeisterin Katharina P\u00f6tter (CDU)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 10. April 2024 gaben die Veranstalter*innen des CSD Osnabr\u00fcck auf ihrem Instagram-Account bekannt, dass Katharina P\u00f6tter, CDU-Politikerin und Oberb\u00fcrgermeisterin Osnabr\u00fccks, die Schirmherrschaft f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen CSD \u00fcbernehme. Die Veranstalter*innen freuen sich laut eigener Aussage \u00fcber die \u00dcbernahme der Schirmherrschaft durch die CDU-Politikerin.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz zur Erkl\u00e4rung: Eine Schirmherrschaft ist ein Ehrenvorsitz, den meist eine Person des \u00f6ffentlichen Lebens bei einer Veranstaltung \u00fcbernimmt. Wir fragen uns, was die Veranstalter*innen dazu gebracht hat, gerade Katharina P\u00f6tter diese Ehre erweisen zu wollen. Gerade auch, da der CSD Osnabr\u00fcck in der Vergangenheit der Meinung war, dass der CSD &#8222;keine B\u00fchne f\u00fcr Parteien&#8220; bilden soll. Doch jetzt wird ausgerechnet P\u00f6tter zum repr\u00e4sentativen Gesicht des CSD Osnabr\u00fcck hochstilisiert. Dieser Wahl stellen wir uns klar entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei beweist die CDU in ihrer politischen Praxis immer wieder, dass sie nicht auf der Seite von queeren Menschen steht und deren Bed\u00fcrfnisse und Sorgen kaum ernst nimmt. So stimmte die CDU beispielsweise gegen das k\u00fcrzlich beschlossene Selbstbestimmungsgesetz, welches eine wichtige Verbesserung f\u00fcr das Leben von Trans* Menschen bringt. Auch lokal gibt es einige Beispiele f\u00fcr die Queerfeindlichkeit der CDU und P\u00f6tters selbst: Kurz nach ihrer Wahl zur Oberb\u00fcrgermeisterin wurde im Rat der Stadt beschlossen, die kurz zuvor eingef\u00fchrte Verwendung von Gendersprache wieder zur\u00fcckzunehmen.<sup>3<\/sup>&nbsp;Ein weiteres Negativ-Beispiel bot die Oberb\u00fcrgermeisterin im Jahr 2022 mit ihrer Rede zur Er\u00f6ffnung des Denkmals f\u00fcr Zivilcourage in Gedenken an Peter Hamel und gegen Queerfeindlichkeit.<sup>4<\/sup> Wer dabei war, kann best\u00e4tigen, selten eine so emotionslose Rede geh\u00f6rt zu haben. Und nur am Rande sei erw\u00e4hnt, dass das diesj\u00e4hrige Motto des CSD \u201cKunterbunt statt Kackbraun\u201d irgendwie ziemlich an \u00dcberzeugung verliert, wenn da eine kackbraune CDU pr\u00e4sent ist. Gerade in Zeiten des Wahlkampfes zum EU-Parlament bietet der Verein CSD Osnabr\u00fcck der CDU damit nochmal eine perfekte B\u00fchne, um sich als queerfreundlich darzustellen. Uns stellt sich jedoch die Frage, was eine Politikerin einer Partei, die durch rechte und menschenverachtende Politik brilliert, beim wichtigsten Kampftag f\u00fcr queere Menschen zu suchen hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Als Reaktion auf die Verk\u00fcndung der Schirmherrschaft \u00e4u\u00dferten zahlreiche Menschen in der Kommentarspalte zum Beitrag des CSD verst\u00e4ndliche Kritik. Am 18. April 2024 ver\u00f6ffentlichte die NOZ einen Artikel, in dem sowohl die Oberb\u00fcrgermeisterin als auch der zweite Vorsitzende des Vereins CSD Osnabr\u00fcck e. V., Martin Pohlmann, Stellung dazu nehmen. Auf die Argumente der Kritiker*innen wurde dabei gar nicht erst eingegangen. Stattdessen wurde die Onlinekritik als \u201cOpferkultur\u201d bezeichnet, in dem Versuch, die Argumente pauschal zu delegitimieren. Im Artikel hei\u00dft es: \u201cDer Verein CSD Osnabr\u00fcck will mit der Oberb\u00fcrgermeisterin, die von einer Mehrheit der B\u00fcrger der Stadt gew\u00e4hlt wurde, im Gespr\u00e4ch bleiben. Pers\u00f6nlich. Nicht online.\u201d Der Verein CSD Osnabr\u00fcck scheint dabei zu vergessen, dass die Mehrheit der B\u00fcrger*innen nicht mit der Mehrheit der queeren Community gleichzusetzen ist. Er scheint nicht mit der eigenen Community ins Gespr\u00e4ch gehen zu wollen. Noch nicht einmal online.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vereinsspitze stellt sich also \u00f6ffentlich an die Seite der Christdemokratin P\u00f6tter und f\u00e4llt queeren Osnabr\u00fccker*innen in den R\u00fccken, indem nachvollziehbare Kritik durch den Dreck gezogen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Pr\u00e4senz der Polizei auf dem CSD<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was hat die Polizei auf dem CSD verloren? Nichts! Nat\u00fcrlich soll es allen queeren Menschen m\u00f6glich sein, am CSD teilzunehmen, keine Frage. Dass Konzerne und Institutionen, insbesondere die Polizei diesen Tag jedoch nutzen, um ihr Image reinzuwaschen, finden wir falsch. Die Polizei unterdr\u00fcckt marginalisierte Gruppen. Dazu geh\u00f6rt auch die queere Community. Beispiele hierf\u00fcr gibt es massig: Da w\u00e4re, wie bereits am Anfang genannt, der Ursprung des CSD zu nennen, Gewaltanwendung auf Teilnehmer*innen des CSD in Hannover vergangene Woche<sup>5<\/sup>, in Frankfurt 2022<sup>6<\/sup>&nbsp;sowie beim CSD in K\u00f6ln 2016<sup>7<\/sup>. In einem Bericht des Vereins lesbischer und schwuler Polizeibediensteter, kurz VelsPol von 2017<sup>8<\/sup>, in Vorw\u00fcrfen gegen die Londoner Met Police letzten Jahres<sup>9<\/sup>, und und und.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein CSD Osnabr\u00fcck scheint sich damit aber nicht auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gezielter Ausschluss emanzipatorischer Gruppen von der Organisierung des CSD 2024<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wo liegt gleich nochmal der Ursprung des Christopher Street Days? Genau! In dem Widerstand einer emanzipatorischen Bewegung von unten gegen die Unterdr\u00fcckung von Polizei und Staat.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum schlie\u00dft der Verein CSD Osnabr\u00fcck e. V. dann genau solche Gruppen und Menschen von der Planung des diesj\u00e4hrigen CSD aus? Linke emanzipatorische Gruppen sind aktiv auf den Verein zugegangen, um sich an der Organisierung des CSD zu beteiligen. Diese Anfragen wurden vom Verein ignoriert. Es wird sich scheinbar aktiv daf\u00fcr entschieden, unsere Stimmen zu unterdr\u00fccken und aus dem CSD eine entpolitisierte Spa\u00dfveranstaltung zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der CSD ist aber hochpolitisch in seinen Urspr\u00fcngen und jeden Tag. Der CSD ist der Tag, an dem queere Menschen ihre Meinung, ihre Wut und Trauer kundtun sollen. Es ist der Tag, an dem aufgezeigt werden soll, was falsch l\u00e4uft, was es zu ver\u00e4ndern gilt und f\u00fcr welche Welt wir einstehen. Meist bekommen Teilnehmer*innen bereits w\u00e4hrend der CSD-Veranstaltungen oder mindestens kurz davor und im Anschluss wieder die volle Ladung Hass von Queerfeinden ab und auch sowieso haben wir uns mit Diskriminierungen in allen Lebenslagen auseinanderzusetzen. Wir wollen hier auch an Malte erinnern, der vor zwei Jahren am Rande des CSD in M\u00fcnster get\u00f6tet wurde.<sup>10<\/sup> Deshalb ist es so wichtig, genau dort den Finger in die Wunde zu legen und aufzuzeigen, wo Politik und Gesellschaft vergessen, wegschauen, vers\u00e4umen und Gewalt zulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der CSD ist kein Tag, an dem wir einmal im Jahr bunt gekleidet, musikh\u00f6rend und tanzend durch die Stra\u00dfen laufen und dar\u00fcber hinaus alles gut ist. Es ist auch kein Tag f\u00fcr die Selbstprofilierung von Polizei und Parteien. Es ist kein Tag zur Aufpolierung des kapitalistischen Diversity-Brandings irgendwelcher Gro\u00dfkonzerne. Es ist unser Tag, wie jeder andere Tag es auch sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Zum Schluss bleibt uns nur Folgendes zu sagen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser CSD hat jeglichen Charme und jegliche Substanz eines CSDs verloren. Der Kampf von queeren Menschen um Gleichberechtigung und Emanzipation ist noch lange nicht zu Ende und trifft dieser Zeiten wieder vermehrt auf Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nicht bereit, diese &#8222;kapitalistischen Gro\u00dfveranstaltungen&#8220; weiter mitzutragen, die vollkommen au\u00dfer Acht lassen, wie es queeren Menschen geht und unsere allt\u00e4glichen Realit\u00e4ten vollkommen unbeachtet lassen. Wir sind f\u00fcr einen k\u00e4mpferischen, w\u00fctenden, unvers\u00f6hnlichen, aber auch kollektiven, emanzipatorischen, empowernden CSD. Ein CSD, der deutlich macht, dass wir keine Ruhe geben, bis unsere derzeitigen patriarchalen, cis-heteronormativen Verh\u00e4ltnisse \u00fcberwunden sind. Ein CSD, der zeigt, dass diese Ziele nur erreicht werden k\u00f6nnen, wenn jegliche Form der Diskriminierung ein Ende hat. Ein CSD gegen Polizeigewalt, f\u00fcr offene Grenzen, gegen den Rechtsruck in Politik und Gesellschaft, f\u00fcr das gute Leben aller Menschen, wo auch immer sie sind!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Gezeichnet: Bambule 35, BloodyMaries, Feministisches Streikb\u00fcndnis Osnabr\u00fcck, Feminist Restistance, Lesekreis Kritische M\u00e4nnlichkeiten Osnabr\u00fcck, SCHLAU Osnabr\u00fcck, Selbstverwaltetes Zentrum SubstAnZ, SJ Die Falken Osnabr\u00fcck, Autonomes Queerreferat und Autonomes Referat f\u00fcr Frauen und geschlechtliche Gleichstellung des AStA der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"533\" src=\"https:\/\/www.substanz-os.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/logos_csd-1024x533.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2358\" srcset=\"https:\/\/www.substanz-os.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/logos_csd-1024x533.jpg 1024w, https:\/\/www.substanz-os.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/logos_csd-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.substanz-os.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/logos_csd-768x400.jpg 768w, https:\/\/www.substanz-os.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/logos_csd-1536x800.jpg 1536w, https:\/\/www.substanz-os.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/logos_csd.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup> freie \u00dcbersetzung des Slogans: &#8222;The first pride was a riot&#8220;<br><sup>2<\/sup> <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Stonewall_riots\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Stonewall_riots<\/a><br><sup>3<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/stadtverwaltung-osnabrueck-nimmt-den-gender-doppelpunkt-zurueck-21237656\">https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/stadtverwaltung-osnabrueck-nimmt-den-gender-doppelpunkt-zurueck-21237656<br><\/a><sup>4<\/sup> <a href=\"http:\/\/www.mahnmal-zivilcourage-os.de\/\">http:\/\/www.mahnmal-zivilcourage-os.de\/<br><\/a><sup>5<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=49583\">https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=49583<\/a><br><sup>6<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/queer-angriff-frankfurt-opfer-vorwuerfe-polizei-zr-91477752.html\">https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/queer-angriff-frankfurt-opfer-vorwuerfe-polizei-zr-91477752.html<\/a><br><sup>7<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34710\">https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34710<\/a><br><sup>8<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/lesben-und-schwule-bei-der-polizei-homos-gibt-es-hier-nicht-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/lesben-und-schwule-bei-der-polizei-homos-gibt-es-hier-nicht-100.html<\/a><br><sup>9<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.schwulissimo.de\/neuigkeiten\/homophob-und-frauenfeindlich-schlussbericht-zerlegt-londoner-polizei\">https:\/\/www.schwulissimo.de\/neuigkeiten\/homophob-und-frauenfeindlich-schlussbericht-zerlegt-londoner-polizei<br><\/a><sup>10 <\/sup><a href=\"https:\/\/www.muensterschezeitung.de\/lokales\/staedte\/muenster\/csd-toedliche-attacke-malte-c-ein-jahr-danach-2814535?pid=true\">https:\/\/www.muensterschezeitung.de\/lokales\/staedte\/muenster\/csd-toedliche-attacke-malte-c-ein-jahr-danach-2814535?pid=true<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erkl\u00e4rung zur \u00dcbernahme der Schirmherrschaft des CSD 2024 durch die Oberb\u00fcrgermeisterin Katharina P\u00f6tter (CDU), Teilnahme der Polizei am CSD, Ausschluss emanzipatorischer Gruppen von der Planung und was der CSD eigentlich ist und sein sollte. 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