Statement

Am 15.12.2022 und am 09.01.2023 veröffentlichten wir zwei Texte, in denen wir auf den inakzeptablen Umgang mit Tätern sexualisierter Gewalt(darstellungen) in Teilen der Osnabrücker Kulturszene hingewiesen haben. 
Aufgrund einer einstweiligen Verfügung sind wir zum aktuellen Zeitpunkt gezwungen worden zu handeln. Wir haben den Text, „Das Schweigen brechen“ vom 15.12.2022 aus unseren Kanälen entfernt. Außerdem bedarf auch der Text, „Noch etwas zu verschweigen?“ vom 09.01.2023 einer Überarbeitung und wurde vorrübergehend offline genommen, was nicht als Distanzierung zu verstehen ist.

Bei der einstweiligen Verfügung handelt es sich nicht um eine rechtliche Würdigung einzelner Vorwürfe gegen beteiligte Personen. Eine Anhörung unseres Anliegens fand nicht statt – selbst Stellung beziehen konnten wir nicht. Wir stehen in engem Austausch mit unserem Rechtsbeistand um die nächsten Schritte zu besprechen.

Wie ihr euch denken könnt, erfordert diese Auseinandersetzung enorme personelle und finanzielle Ressourcen. Wir rufen euch auf, uns in jeglicher Form solidarisch zu unterstützen und uns zu helfen, das erzwungene Schweigen brechen zu können.