Freitag 16.12: Konzert mit Notions//One Strike Left//Leave and Live

One Strike Left

One Strike Left entern den Punkrock-Bus und treten das Hardcore-Pedal bis zum Anschlag durch. Aus den Boxen scheppern Bands wie BOYSETSFIRE(official), Comeback Kid und A Wilhelm Scream. Mit Vollgas brettern sie durch althergebrachte Konventionen und räumen mit langweiligen Klischees auf. Dabei lassen sie all den gesellschaftlichen und privaten Frust raus, wütend, selbstkritisch und nicht selten augenzwinkernd. Wer in diesen Bus einsteigt, hat schnell eine fesche Melodie im Ohr und kann die Füße nicht mehr still halten. Also Anlage und Fenster aufreißen und rauf auf den Rock’n’Roll-Highway!
Live kommt die Party richtig in Schwung: Mit ungebremster Spielfreude und einem selbstironischen Augenzwinkern entwickelt sich die Show schnell zu einer schweißtreibenden Party auf und vor der Bühne. Seit 2006 machen One Strike Left die Republik unsicher und haben in dieser Zeit 2 DIY-EPs herausgebracht und über 100 Shows gespielt, unter anderem Support-Shows für nationale und internationale Acts wie Ignite (US), Against Me! (US), MxPx (US), VERSE (US), 5BUGS (GER), Antillectual (NL), Failsafe (UK), More Than a Thousand (POR) und viele andere…
Mit “After Prime Time Revolution” folgt im April 2014 der erste Longplayer mit 11 intensiven Songs, in denen One Strike Left ihren unverkennbaren Stil weiter ausbauen, ohne ihre Wurzeln zu vergessen…

Notions

Punk aus Münster

Leave and Live

Leave and Live sind eine fünfköpfige Metalcore/Hardcore Band aus Buchholz in der Nordheide und bestehen seit Anfang 2013.

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Entry: 5 Euro

02.12.: Ska Against Racism #21: La Familia + HansaSisters

La Familia – Kick-Ass-Ska

Somewhere on the thin line between skapunk and skacore, Germany’s La Familia is rocking it hard. They are also secretly mobsters, so you’d better get dancing, capice? (Jason // El Topo Bookings ♥)

HansaSisters

Power-Rock aus Osnabrück mit Referenz auf unseren Kühlschranksverkaufsschlager

Doors: 20:00 Uhr
Start: 22:00 Uhr
Entry: 5 Euro

27.11.: Veganer Mitbringtreff

Sei dabei beim zweiten veganen Mitbringtreffen im SubstAnZ Osnabrück! (Welches bisher im GZ Ziegenbrink stattfand.)

Das Konzept ist gleich geblieben: Jede*r bringt etwas Veganes für das Buffet mit und kann dann von allen Speisen essen. Leckere Getränke können dort sehr güngstig erworben werden :)

Wir haben zwar die Möglichkeit, Essen warm zu machen, aber es hat sich bewährt, das Essen schon zu Hause vorzubereiten. Besteck und Geschirr sind ebenfalls da, sowie ein Geschirrspüler.

Da das SubstAnZ ein selbstverwaltetes Zentrum ist, müssen wir keine Raummiete zahlen. Es wird aber eine Spendendose aufgestellt, falls ihr den Laden dennoch unterstützen möchtet.

Neulinge brauchen gar keine Bedenken haben, in irgendeiner festeingefahrenen Gruppe zu landen. Wir sind alle supernett ;) Und bei jedem Treffen sind meist andere “Neulinge” dabei. Alle werden aber immer herzlich aufgenommen.

Das SubstAnZ befindet sich in der Frankenstraße 25a, sehr nah am Bahnhof. Also auch An- und Abreise sollten kein Problem darstellen, wenn ihr von weiter her kommt.

Das SubstAnZ ist aber nicht nur irgend ein Raum, sondern ein politischer Freiraum. Wir haben hier keinen Bock auf Sexismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus oder anderes diskriminierendes Verhalten. Kommt vorbei und lasst uns eine schöne Zeit haben!

Los geht es um 18:00 Uhr

28.11.: Negative Dialektik als Gesellschaftskritik

Vortrag:
Negative Dialektik als Gesellschaftskritik
Bedingungen und Möglichkeiten von Aufklärung und Emanzipation

Montag, 28. November 2016
Beginn 19.30 Uhr

Um die aktuelle Verfasstheit der Welt — sowohl intellektuell als auch sozial — zu verstehen, ist es notwendig, die Geschichte der abendländischen Philosophie nachzuvollziehen sowie Aufstieg und Niedergang der bürgerlichen Gesellschaft sich zu vergegenwärtigen.

Meint Dialektik noch bei Kant die Selbstwidersprüche der menschlichen Vernunft, geht ihr Begriff bei Hegel über in das den Kern der Totalität Betreffende. Marx erkennt die Grenzen ihrer Methode und Adorno formuliert sie als negative.

Dialektik — die Darstellung des antithetisch Entfalteten — als philosophisch

e Methode ist nur mehr möglich als negative, als kritische Darstellung der antagonistischen Gesellschaft.

Im Vortrag sollen Widersprüche im menschlichen Denken und Handeln dargelegt und grundlegend kritisiert werden.
Darüber hinaus wird aufbauend auf einen anfänglichen Überblick zur Theorie und Methode der Dialektik der Versuch unternommen werden, den auf Theodor W. Adorno zurückgehenden Terminus einer negativen Dialektik zu explizieren.

eine Kooperation von:
ifgi (Initiative zur Förderung gesellschaftskritischer Inhalte) und
AgA (Assoziation gegen Antisemitismus)

Solidaritätserklärung des SubstAnZ mit dem Wagenplatz WabOS

WabOS bleibt! Für den Erhalt von Freiräumen in Osnabrück und überall!

Es ist wieder soweit, dass einer der wenigen Freiräume in Osnabrück existenziell bedroht ist. Die WabOS (Wagenburg Osnabrück) befindet sich seit 19 Jahren am Finkenhügel auf einem von der Stadt gepachteten Grundstück. Dort leben die Bewohner*innen in Bauwagen und setzen den gesellschaftlich genormten Wohnverhältnissen einiges an Experimentierfreude entgegen.
Warum soll mensch den halben Monat für die Miete arbeiten?
Warum leben die meisten isoliert voneinander in Häuserkomplexen der Anonymität?
Mit diesen und anderen Fragen will die WabOS auch weiterhin im Hier und Jetzt unsere Subkultur bereichern, käme die Stadt Osnabrück nicht mit einer geplanten Bebauung um die Ecke. Mangelnder Wohnraum und mehr Geld für den Haushalt sind die Argumente.

Die Wagenburg ist bereits bezahlbarer und schützenswerter Wohnraum. Der Westerberg braucht nicht mehr „Edelbauland“. Es gibt laut Leerstandsmelder und Baulandkataster bereits erschlossenes Bauland bzw. Leerstand in der Stadt. Und der Finanzhaushalt der Stadt wird nicht dadurch „gerettet“, dass der naturnahe Rückzugsort dem Rest der teuren Wohngegend am Westerberg angeglichen wird und den kapitalistischen Interessen der Stadtverwaltung weichen muss.

Wir unterstützen die Forderung der WabOs, von der Stadt als das anerkannt zu werden, was sie ist. Die betroffenen Menschen sollten zumindest jetzt in die scheinbar unumgängliche Bebauung mit einbezogen werden, damit sie ihren Lebensraum selbst gestalten können.

Wir Freiräume halten zusammen!
SubstAnZ Plenum vom 12. Oktober 2016

30.09.: James First + Under Hoods

James First

Erst im Frühjahr 2015 haben die 4 Lübecker James First gegründet und veröffentlichten ihre selbstbetitelte Debüt Mini-LP bereits im Herbst des gleichen Jahres via Backbite Records. Massig Konzerte im In- und Ausland mit dicken und mit dünnen Bands, eine Europatour und vielen kleinen Weekendern später wurden jetzt die Aufnahmen für den ersten richtigen Longplayer fertig gestellt. Im Herbst 2016 erscheint „Choose your life“ wieder über Backbite Records, diesmal nicht nur auf Vinyl, sondern gleich auch als CD, Tape und ist natürlich auch auf den gängigen digitalen Plattformen zu finden.
„Choose Your Life“ ist die logische Fortsetzung der Debüt Mini-LP, konsequent, dynamisch, brachial, aber rund im Abgang. James First kombinieren ihren mitreißenden Punkrock Sound aus Hand, Fuß, Herz, Schweiß, Kantholz und Texten, die Ihnen auf der Seele brennen! Mit der Zeit gewachsen ist “Choose Your Life” keine bloße Kopie der Debüt Platte, sondern kommt aggressiver und wütender daher als sein Vorgänger. Wieder bedient man sich der Rotzigkeit von NoFx, dem Pathos vonLagwagon und der Aggressivität von Pennywise, aber in der Mischung ist und bleibt es James First! Inhaltlich ist es James First wichtig Themen zu bedienen, welche ihnen nicht nur wichtig, sondern, zumindest für die Band selber, elementar sind. Egal ob persönliches, politisches, soziales oder gar emotionales dabei herauskommt, James First haben was zu sagen und das möglichst laut!

Under Hoods

Five dudes screaming and shredding around while drinking too much.

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Entry: 5 Euro

23.09.: FaulenzA + Lady Lazy

FaulenzA spielt Trans*Pride-HipHop und Singer/Songwriter Musik. Sie ist eine trans*Frau und politische Aktivistin in queeren und linken Bewegungen.
Sie fetzt die Normalität weg mit fetten tanzbaren Rap-Beatz, oder nimmt die Gitarre und begleitet ihre Songs selbst.
FaulenzA möchte dich zum tanzen, zum lachen und weinen bringen.
Sie versucht sich selbst stark zu machen und freut sich in den Songs ihre Gefühle und Erfahrungen mit dir zu teilen. Ihre Musik ist ehrlich, intim und einfühlsam. Mal quatschig und lustig, mal melancholisch und warm, schön und zärtlich, oder ihre Musik geht wütend nach vorne. Sie ist FaulenzA’s Herzblut und Liebe. Sie ist ihre Wut, ihre Traurigkeit und Hoffnung. Sie ist ihre Welt aus Zuckerguss und Marzipan, mit Einhörnen und autonomen Mäusen. Komm mit! Wenn du magst, reist FaulenzA mit dir dorthin :-)

Lady Lazy ist eine junge, queer_feministische Rapperin aus Berlin. Erst seit kurzem in der HipHop- Szene aktiv, hat sie festgestellt, dass die text-lastige Rapszene zwar ein riesiges politisches Potential besitzt, aber gerade deutschsprachiger Rap -selbst in der linken Szene- immer noch stark männer- dominiert ist und weibliche und auch queere Perspektiven nicht zulässt bzw. unsichtbar macht. Rapper_innen, die diese Sichtweisen aufbrechen und dem Machorap queere und_oder feministische Ansichten entgegenstellen, sind zwar aktiv_istisch unterwegs und kritisieren sexistische und homophobe Texte und Handlungen, werden gerade im Mainstream und von Adressat_innen aber weder gesehen noch gehört. Lady Lazy hat da für sich nur eine mögliche Lösung gefunden: mitmachen, selber machen, sichtbar machen, teilnehmen, mehr werden, viele sein, solidarisch sein, auftreten, sich den „Mackern“ entgegenstellen, einerseits die HipHopSzene für Frauen und queers öffnen, andererseits die queer_feministische Szene für HipHop öffnen, kurz: Was die können, können wir schon lange und es wird Zeit, dass das auch endlich gehört und gesehen wird!

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Entry: 5 Euro

20.9.: Café Résistance mit Auswertung des No-Border-Camps in Thessaloniki.

Fight Fortress Europe! Politik bei 40 Grad – Eine Auswertung des No-Border Camps in Thessaloniki.

Vom 15. bis 24. Juli fand das No-Border Camp in Thessaloniki (Griechenland ) statt. Es versammelten sich bis zu 1000 Linke und Linksradikale aus verschiedenen Ländern und diskutierten, stritten und demonstrierten gemeinsam mit Geflüchteten. Nun ist das Camp vorbei. Nur was wurde gelernt, welche politischen Erfolge konnten erzielt werden und vor allem wie machen wir weiter?
Die Veranstaltung will über die Geschehnisse auf dem Camp berichten, sowie über die, welche mit dem Camp in Verbindung stehen. Wie reagierte der griechische Staat auf das Camp, wie sah die Berichterstattung aus, usw…? Die einzelnen Aktionen und Demonstrationen beleuchten, herausstellen, welche Akzente gesetzt werden konnten, aber das ganze auch einer kritischen Reflexion unterziehen.
Im Anschluss wird es Raum für Diskussion geben.

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS} im Rahmen des Café Résistance.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Infoladen.

Beginn: 19 Uhr.

Veranstalter_innen: Cafe Resistance