Solidaritätserklärung des SubstAnZ Osnabrück mit dem Alhambra Oldenburg und der kurdischen Freiheitsbewegung

Solidaritätserklärung des SubstAnZ Osnabrück mit dem Alhambra Oldenburg und der kurdischen Freiheitsbewegung

Am gestrigen Mittwoch, den 23. Mai 2018 durchsuchte die Polizei das selbstverwaltete Zentrum Alhambra in Oldenburg. Als Vorwand, um in linke Strukturen einzudringen, nutze die Polizei das angebliche Zeigen eine YPG Fahne auf der traditionellen Demonstration am 1. Mai in Oldenburg. Heute findet in Oldenburg am 17.30 Uhr eine Demonstration statt.

In tiefer Verbundenheit mit dem Alhambra erklären wir uns mit allen von Repression betroffenen Genoss*innen solidarisch und teilen die Pressemitteilung des Alhambra nicht nur über die Veröffentlichung sondern auch inhaltlich (http://www.alhambra.de/infos/18-05-23_pressemitteilung.pdf): Weiterlesen

Vortrag am 24.05.18: Die Gelegenheit (Kairós) von Paris im Mai 1968

Vor 50 Jahren, am 24. Mai 1968, befanden sich in Frankreich bis zu 10 Millionen Menschen im Generalstreik. Am Tag darauf bot die Regierung Lohnerhöhungen bis zu 35 % und die Einführung der 40-Stunden-Woche an, aber die Basiskomitees in den besetzten Fabriken lehnten ab. Am 29. Mai verlässt Präsident de Gaulles das Land und berät sich mit seinen Militärs in der BRD … Linke Parteien und Gewerkschaften sind völlig überrascht und überfordert. Was lässt sich lernen? Bei dieser Fragegeht es nicht um Nostalgie, sondern um die uneingelöste Utopie des Pariser Mai.

Der Soziologe Claude Lefort schreibt im selben Jahr, die grundlegende Erwartung der Linken von einem kontinuierlichen, chronologischen Fortschritt, sei im Pariser Mai infragegestellt worden „durch die Initiative von improvisierten Agitatoren […], die fähig sind, eine Gelegenheit zu ergreifen“ (Lefort 1968: 60). Zu diesen Agitatoren gehört die Situationistische Internationale (S.I.): „Wir wollen keine Welt, in der die Garantie nicht zu verhungern, mit der Gefahr erkauft wird, vor Langeweile zu sterben“ (Vaneigem 1967: 10). Kritik des Systems wird Kritik des Alltags.

Im Rückblick erscheint diese Sozial- und Künstlerkritik an Ausbeutung und Enfremdung z.T. naiv: „Die wahre Kreativität geht niemals in die Netze der Macht“ (ebd.: 191). Wenn 2018 die Liberalisierung der westlichen Gesellschaften nach 1968 gefeiert wird, gilt es dahinter die Modernisierung des kapitalistischen Spektakels zu erkennen. Im Vortrag wird daher an zwei Fragen angeknüpft, welche die S.I. damals energisch aufgeworfen hat: Wie kann Kritik an Gesellschaft am Alltagsleben ansetzen?
Was zeichnet Gelegenheiten (Kairoi) aus, die diesen Alltag unterbrechen?

Dr. Alexander Neupert-Doppler arbeitet als Bildungsreferent der
Sozialistischen Jugend / Falken Hannover und ist im Sommersemester 2018 Lehrbeauftragter für Politische Bildung an der Uni Osnabrück. 2013 wurde er mit seiner Studie zur Kritik des „Staatsfetischismus“ promoviert, 2015 erschien der Nachfolgeband über „Utopie“. 2017 beteiligte er sich an der Übersetzung von Herbert Marcuses Pariser Vorlesungen, die unter dem Titel „Kapitalismus und Opposition“ erschienen sind, im Mai
2018 gibt er den Band „Konkrete Utopien – Unsere Alternativen zum Nationalismus“ heraus.

24.05.18. 19:00 Uhr

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS}. In Kooperation mit der Hochschulinitiative Infoladen.

Veranstaltungsort:
SubstAnz Osnabrück
Frankenstr. 25a
49082 Osnabrück
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearme Toilette. Der Raum ist rauchfrei

Mobi- und Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den TDDZ

Kurzmitteilung

Am 2. Juni 2018 wollen Nazis den sogenannten “Tag der deutschen Zukunft” in Goslar demonstrieren. Aus Osnabrück wird mindestens ein Bus zu den Gegenprotesten fahren.

In der Infoveranstaltung wird über den aktuellen Stand berichtet. Im Anschluss können Karten für den Bus für 10€ erworben werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Cafe Resistance am 15.Mai 2018 statt. Die Türen öffnen um 19 Uhr

May The Fourth Be With You: Shoreline + James First + Fortunes Fail

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Shoreline

Young Melodic Punkrock Band

Forming out of the flourishing DIY punkrock scene in Münster, Germany, Shoreline have been touring all over mainland Europe and the UK since 2016.

With a fast paced to mid- tempo punk sound for fans of GnarwolvesThe Flatliners or The Menzingers, the band has since logged countless hours on highways between London and Prague, playing everywhere from clubs, to festivals and dive bars.

Shoreline´s debut EP „YOU USED TO BE A SAFE PLACE“ will be released via Uncle M Records (The Smith Street BandHot Water Music etc.) in early 2018 and was recorded in the Kaputtmacher Studios in Bochum, a place well known for its work with bands like Anti FlagBlackout ProblemsFJØRTor Apologies, i have none.

The record is telling a story about human loss – showing the very deep ends of human interaction and the impact it has on mental health and your everyday life.
„We´re thinking of the EP as a vehicle“ the band explains – „We are hoping for it to carry us to new cities and countries.“

James First

Erst im Frühjahr 2015 haben die 4 Lübecker James First gegründet und veröffentlichten ihre selbstbetitelte Debüt EP bereits im Herbst des gleichen Jahres via Backbite Records. Massig Konzerte im In- und Ausland mit dicken und mit dünnen Bands, eine Europatour und vielen kleinen Weekendern später wurden die Aufnahmen für den ersten richtigen Longplayer fertig gestellt. Im Herbst 2016 erschien „Choose your life“ wieder über Backbite Records, diesmal nicht nur auf Vinyl, sondern gleich auch als CD, Tape und ist natürlich auch auf den gängigen digitalen Plattformen zu finden.
„Choose Your Life“ ist die logische Fortsetzung der Debüt EP, konsequent, dynamisch, brachial, aber rund im Abgang. James First kombinieren ihren mitreißenden Punkrock Sound aus Hand, Fuß, Herz, Schweiß, Kantholz und Texten, die Ihnen auf der Seele brennen! Mit der Zeit gewachsen ist “Choose Your Life” keine bloße Kopie der Debüt EP, sondern kommt aggressiver und wütender daher als sein Vorgänger. Wieder bedient man sich der Rotzigkeit von NOFX, dem Pathos von Lagwagon und der Aggressivität von Pennywise, aber in der Mischung ist und bleibt es James First! Inhaltlich ist es James First wichtig Themen zu bedienen, welche ihnen nicht nur wichtig, sondern, zumindest für die Band selber, elementar sind. Egal ob persönliches, politisches, soziales oder gar emotionales

Fortunes Fail

Alles von Spaß bis Verzweiflung, aber nicht in der Deutschrock-Opferrolle, sondern in Themen, die uns tatsächlich Nahe gehen, in Angepisstheit, mit Ideen und Mut zur Veränderung.

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:00/21:30 Uhr
Entry: 5 Euro

01.05.: Gay in May Tour

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Verbringe einen schönen Tag unter Gleichgesinnten und knüpfe neue Kontakte! Sei auch in diesem Jahr dabei wenn wir uns bei hoffentlich bestem Wetter auf eine abwechslungsreiche Wanderung (ca. 10 km) durch die Friedensstadt Osnabrück begeben. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr das „SubstAnZ“, welches in nur wenigen Gehminuten vom Hauptbahnhof oder der Bushaltestelle „Konrad-Adenauer-Ring“ bequem zu erreichen ist. Zahlreiche Parkmöglichkeiten sind ebenso am Haus vorhanden.

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir den Tag bei Leckereien vom Grill gemütlich ausklingen lassen. Dazu können selbstverständlich auch Salate, Fingerfood oder Desserts gesponsert werden. Falls dies der Fall ist, bitte einfach bei deiner Anmeldung mit angeben. Es besteht zudem die Möglichkeit, vorab mitgebrachte Speisen und Getränke bequem im SubstAnZ zu deponieren. Gekühlte alkoholische und alkoholfreie Getränke können außerdem für schmales Geld vor Ort erworben werden.

Eine Anmeldung bis zum 26. April 2018 ist unter erstermai@gayinmay.de erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Danach erhältst du per E-Mail alle weiteren Infos zu unserer diesjährigen Tour. Diese Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt! Wir freuen uns auf dich!

Wo: SubstAnZ Osnabrück, Frankenstrasse 25a, 49082 Osnabrück
Veranstaltende: Gay in May e.V. in Kooperation mit dem SubstAnZ und der Queerkneipe
Eintritt frei | für das anschließende leibliche Wohl wird um Kostenbeteiligung gebeten
Teilnehmendenzahl begrenzt

11.04.: Johnny Kowalski & The Sexy Weirdos [GBR] + Nervous Twitch [GBR]

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Johnny Kowalski and the Sexy Weirdos
Johnny Kowalski And The Sexy Weirdos have traveled thousands of miles on both sides of the road in the past 4 years or so. With electric gritar, wild forest fiddle, 5 ton drums, solid brassifications and dobry dub bass they have honed a live show full of upbeat numbers with influences fed directly from eastern Europe, Jamaica and the last 50 years of Rock’n'Roll.

The whole band perform with swagger and without shame. Their purpose is to coax, seduce and tantalise audiences into the joy of dancing with abandon.

In early 2014 The Sexy Weirdos worked with respected producer Gavin Monaghan (Robert PlantLee Scratch Perry (official)The Destroyers) to record their 10 track second album Kill the Beast, the follow up to their self recorded primary release Victory for the Monsters. In addition to airplay onBBC Radio 6 Music, and making a string of music videos supported by their wonderful hometown crowd, the band has been committed to playing gigs outside of the Birmingham area. This has gained them a widespread and loyal fanbase, with appearances at festivals and packed out venues across Europe during multiple tours.

Playing all kinds of venues in England, France, Belgium, Netherlands, Italy, Slovenia, Germany and Czech Republic, the road has been kind to the band. Enjoying special and profound moments such as 200 Italian activists singing the antifascist anthem ‘Bella Ciao’ back at them after they threw it into a medley at the end of an outdoor gig up on Verona’s old city walls, or playing a set to local Roma families in the main square of an abandoned fortress town in the Czech Republic, in a way completing the circle of the music’s journey via an English interpretation.

With a summer of gigs, an album to promote and new songs being road tested and refined, Johnny Kowalski and the Sexy Weirdos are a band in fine fettle and ready to rise to the challenge of taking their fun and carefree spirit where the world will have them.

Nervous Twitch

“Paying homage to the Ramones and their favourite 60s girl-groups via the medium of punky pop songs. And, make no mistake, that’s a perfectly fine thing to be. There’s actually a bit more to the Twitch than that might suggest, though – that extra bit of proficiency and imagination a band needs to make them stand out.”
(Louder Than War)

Doors: 21:00 Uhr

Eintritt, wie immer Mittwochs, umsonst.
Spenden sind natürlich gerne gesehen.
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No Entry
Donations are welcome

Support your local (Ska-)Punk Kneipe!

31.03.: Zimt + Felix Muster

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Zimt

Zimt sind Janina (Keyboard, Gitarre, Gesang), Isabella (Bass, Gesang) und Ralf (Drums). 2015 in Augsburg gegründet, erschien 2016 ihre erste 7″-Single bei Kleine Untergrund Schallplatten. Ihr minimalistischer, fast ohne Gitarren auskommender Sound schlägt den Bogen vom früher 80er UK-Post-Punk à la Young Marble Giants Official oder Marine Girls über NZ-Pop wie The Clean zum guten NDW-Underground. Hier und da gibt es sogar Krautrock-Reminiszenzen. Klingt gut? Ist es auch. Sogar sehr gut! Auch wenn Zimt fest in den DIY-Subkulturen der 1980er verwurzelt sind, gelingt ihnen etwas ganz Eigenes und Neues. Im Frühling 2017 schlossen sich Zimt im artikel 1 tonstudio/Hamburg mit einem Haufen Vintage-Keyboards ein und nahmen mit Zwanie Jonson ihr Debütalbum “Glückstiraden” auf.

“This is the kind of band with a baseline from heaven, turning simplicity into an art.“ SWIT

„Zimt machen Pop mit großen Augen und schweren Lidern, der nie nach öder Retromania klingt.“ Musikexpress

„Zimt begegnen dem Durcheinander unserer Zeit mit schamloser Reduktion und Mut zum Unfertigen – mit Indiepop der alten Schule, roh und heimelig zugleich.“ Spex – Magazin für Popkultur

„Wundervoll schrammelige Pop-Perlen“ Intro

„In diesem Sound treffen der Post-Punk-Ansatz der Young Marble Giants und DIY-Attitüde der Vaselines auf die verschlurfte Melancholie von Mazzy Star. Wer Die Heiterkeit mag, wird Zimt lieben!“ intro.de

„Elf erfrischend ehrliche Songs aus dem Hier und Jetzt, mal bitter, mal süß, aber immer toll.“ Plattentest.de 7/10 Punkte

„So klingt minimaler Pop mit Punk im Herzen.“ OxFanzine

„Es klingt vielleicht kitschig, aber in diesen Songs schlägt ein großes Herz.“ taz

Felix Muster

Gitarre, Bass, Schlagzeug und Synthesizer. Darüber deutsche Texte für Herz und Hirn, gegen Kommerz und für das Leben. Felix Muster laden zum Tanzen und zum Nachdenken ein, alles innerhalb eines Abends. Die Mischung fühlt sich richtig an. Jeder Gast nimmt eine Zeile, eine Melodie und ein gutes Gefühl mit nach Hause.

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:30 Uhr
Entry: 5 Euro