18.08.: Vortrag “Wählen ist verkehrt!” – von Freerk Huisken

Vortrag und Diskussion mit Freerk Huisken

Beginn: 19 Uhr

“Auch im Superwahljahr 2017 gilt:
Wählen ist verkehrt!

Gemeinhin steht das höchste demokratische Recht beim Volkssouverän nicht im allerbesten Ruf. Es ist sehr die Frage, ob die Bürger die Wahl überhaupt vermissen würden, wenn sie für den September nicht angesetzt worden wäre. Weisheiten der Art, dass das Wählen ja eh nichts ändert und dass ‚die da oben sowieso machen, was sie wollen’, sind Gemeingut weit über kritische Zirkel hinaus.
Je näher der Wahltermin rückt, desto leiser werden freilich bei vielen diese abschätzigen Stellungnahmen. Desto mehr setzt sich der Standpunkt durch, dass man auf den – wenn auch sehr kleinen – Einfluss, den man mit einer Wahlstimme auf die Staatsmacht ausübt, nicht verzichten darf.

Der knappe Ausgang des Brexit-Referendums und der Wahl von Donald Trump sowie der im europäischen Superwahljahr drohende Aufstieg von nationalistischen, EU-feindlichen Parteien in allen Mitgliedsländern sollen dafür so etwas wie ein überzeugendes Argument liefern: Hätten mehr junge Briten, die eher pro-Europa sind, und mehr linke Amerikaner von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, wäre nicht Trump heute US-Präsident, sondern Hillary Clinton, und der Brexit stände heute nicht auf der Tagesordnung der EU. So wird da gedacht. Wie im Rest der EU sehen es auch viele Deutsche in der Septemberwahl als ihr Interesse und ihre Aufgabe an, den Rechtspopulisten und Nationalisten, den Ausländer- und EU-Feinden besonders von der AfD den Weg zur Macht zu versperren.
Mag es Zweifel geben, ob eine Wahlbeteiligung positiv eine Änderung der Politik im Sinn des Wählers bewirkt, negativ als Instrument zur Verhinderung der Machtergreifung der Falschen, soll sie schon ertwas taugen.
Allerdings stellt sich die Frage, wofür so ein Wähler eigentlich Partei ergreift, wenn er mit der Absicht, die AfD zu stoppen, sein Wahlkreuz setzt. Wie taucht das eigene Wahlmotiv im Wahlakt, im Wahlresultat und später in der Politik der gewählten Partei auf? Verhält es sich nicht so, dass man sich auf diese Weise, also per Beteiligung an der demokratischen Wahl gar nicht anders vor der Herrschaft der rechten Nationalisten schützen kann, als dass man der Machtergreifung einer anderen, zum „kleineren Übel“ erklärten Partei und deren politischer Herrschaft über sich zustimmt?”

15.08.: 3 Monate fürs Schubsen von Cops?! – eine Infoveranstaltung

Bild könnte enthalten: Text

Am 29.05.2017 wurde das Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuchs – Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften verkündet. Es beinhaltet neben einer drastischen Verschärfung der Paragraphen 113 und 125a StGB eine Neufassung des Paragraphen 114 StGB.
Paragraph 113 bezieht sich dabei auf ‘Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte’. Wer in Zukunft gegen einen Amtsträger der Polizei bzw. einen Soldaten der Bundeswehr bei Räumungen, Festnahmen etc. Widerstand leistet, muss mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren rechnen. Die Neufassung des Paragraphen 114 bezieht sich auf sogenannte ‘tätliche Angriffe’ gegen Amtsträger. Ausreichend für einen solchen ‘tätlichen Angriff’ ist dabei bereits das Schubsen eines Polizeibeamten etwa bei Demonstrationen oder anderen Situationen, in denen Körperkontakt mit Amtsträgern Gang und Gebe ist. Verstöße gegen Paragraph 114 werden künftig ebenfalls mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren sanktioniert. In Paragraph 125a wurde schließlich eine Verschärfung erwirkt, die sich auf ‘Landfriedensbruch’ bezieht. Dieses Vergehen ist bei Aktionen, die aus Gruppen heraus passieren der übliche Anhang in der Strafverfolgung und landet nicht selten in Anklageschriften, welche aus Beteiligung an Demonstrationen resultieren.
Neben weiteren Gesetzesverschärfungen gibt es auch sehr relevante Veränderungen im Strafverfahrensrecht (beispielsweise Erscheinenspflicht für Zeugen bei der Polizei, der Einsatz von Staatstrojanern der Polizei u.a.).
Am Dienstag, den 15. August 2017 wird ab 19:00 Uhr Rechtsanwalt Thilo Schäck (Fachanwalt für Strafrecht) im Rahmen des Café Résistance zu den Änderungen referieren und einige Verhaltensempfehlungen aussprechen. Hierzu laden wir euch herzlich ein.

Mobivortrag: Zucker im Tank – Klimacamp im Rheinland

Im Rahmen unseres diesjährigen Hausfestes: Illusion of Progress freuen wir uns,
euch am Freitag Abend um 19.30 Uhr zum Auftakt einen Mobivortrag zum Klimacamp im Rheinland anbieten zu können.

Die Veranstaltung soll einen Überblick bieten über die Aktionstage im Rheinischen Braunkohlerevier vom 24.-29. August 2017. Alle Akteure werden vorgestellt, der Schwerpunkt liegt aber auf der Mobilisierung für Zucker im Tank, der Kampagne für Kleingruppenaktionen.

Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden: Mit Klimacamps, Wald-, Schienen- und Baggerbesetzungen, Demos und vielen anderen Aktionsformen zeigen wir immer wieder, dass Klimaschutz Handarbeit ist. In diesem Sommer wollen wir diese Vielfalt nutzen, um die Abläufe der Braunkohleverstromung effektiv zu stören. Zucker im Tank ist während der Aktionstage im Rheinischen Braunkohlerevier vom 24.-29.8.2017 und im Vorfeld eine unterstützende Struktur für Kleingruppenaktionen.
Vom Klimawandel sind besonders diejenigen betroffen, die ihn am wenigsten verursacht haben. Daher ist für uns der Kampf ums Klima zugleich auch ein feministischer, antirassistischer, anti-staatlicher und antikapitalistischer Kampf, ein Klassenkampf und ein Kampf gegen Tierausbeutung und Militarismus. Oder kurz: Ein Kampf gegen Herrschaft im Allgemeinen.

Um Kämpfe zuzuspitzen und direkt vor Ort zu handeln sind Kleingruppenaktionen ein starkes und effektives Mittel. Sie sind selbstbestimmt und dadurch umso unberechenbarer. Wenn bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung alle auch auf ihre Bedürfnisse und Grenze achten, stärkt ihr eure Gruppe und den Widerstand!

Damit unterschiedliche Aktionsformen und inhaltliche Schwerpunkte sichtbar werden und sich aufeinander beziehen können, braucht es kritische Solidarität und Respekt untereinander. Keine Aktion sollte eine andere unmöglich machen.

Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag

Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag am Dienstag den 4.4. im Cafe Resistance!

Der Rechtsruck ist in vollem Gange: Er vollzieht sich in der Stärkung rechter Parteien wie der AfD im Inneren. Die Partei versucht sich mit aller Macht in der Normalität zu etablieren, wobei der Bundesparteitag in Köln am 22.04.17 einen Höhepunkt darstellen soll. Aber auch die mörderische Abschottung der nationalen und europäischen Grenzen nach außen ist ein Ausdruck des Rechtsrucks. Die etablierten Parteien von CDU bis Grüne versuchen sich vor allem im Vorgang der Landtagswahlen in NRW im Mai 2017 und den Bundestagswahlen 2017 als liberaler Gegenentwurf zum… völkischen Grossangriff zu inszenieren, doch auch bei Ihnen heißt es: Erwünscht ist in Deutschland nur, wer dem Standortkollektiv nutzt.

Wir werden in unserem Vortrag den Aufstieg der AfD und den gesellschaftlichen Rechtsruck analysieren und die Grundlagen liefern, dazu lohnt sich ein Blick in den Begriff des “Autoritären Charachter”. Des Weiteren wird die Strategie der etablierten Parteien und verschiedener demokratischer Institutionen unter dem Stichhwort “Akzeptierende AfD-Arbeit” kritisiert. Um das Bild abzurunden stellen wir eigene Ansätze zum wirkungsvollen Vorgehen gegen dei AfD vor, was zum Beispiel die massenhaften Blockaden und die Großdemonstration am 22.04.2017 darstellen. Als Teil der breiten Kampagne Gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln • Solidarität statt Hetze alle Infos zum Tag selber in Köln.

Aus Osnabrück wird es einen Bus zu den Protesten geben. Die Karten können bei der Infoveranstaltung selber, bei unseren Veranstaltungen, auf dem SubstAnZ Plenum (jeden Mittwoch um 19:00 Uhr) oder im Café Résistance (21.03, 04.04. 18.04) erworben werden. Der Preis beträgt 10 Euro.

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS} im Rahmen des Café Résistance.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus.

Veranstaltungsort:
SubstAnz Osnabrück
Frankenstr. 25a
49082 Osnabrück
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearme Toilette. Der Raum ist rauchfrei

Freiraum-Kongress “Freiräume organisieren und erhalten”

“Freiräume organisieren und erhalten”
bundesweiter Freiraum-Kongress | 26.-28. Mai 2017 | SubstAnZ Osnabrück

Das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ Osnabrück organisiert vom 26.-28. Mai 2017 einen Freiraum-Kongress und richtet sich ausschließlich an bestehende Freiräume, Autonome Zentren, selbstverwaltete Kultur- und Jugendzentren und Locations mit einem linken Selbstverständnis.[weiterlesen]

28.11.: Negative Dialektik als Gesellschaftskritik

Vortrag:
Negative Dialektik als Gesellschaftskritik
Bedingungen und Möglichkeiten von Aufklärung und Emanzipation

Montag, 28. November 2016
Beginn 19.30 Uhr

Um die aktuelle Verfasstheit der Welt — sowohl intellektuell als auch sozial — zu verstehen, ist es notwendig, die Geschichte der abendländischen Philosophie nachzuvollziehen sowie Aufstieg und Niedergang der bürgerlichen Gesellschaft sich zu vergegenwärtigen.

Meint Dialektik noch bei Kant die Selbstwidersprüche der menschlichen Vernunft, geht ihr Begriff bei Hegel über in das den Kern der Totalität Betreffende. Marx erkennt die Grenzen ihrer Methode und Adorno formuliert sie als negative.

Dialektik — die Darstellung des antithetisch Entfalteten — als philosophisch

e Methode ist nur mehr möglich als negative, als kritische Darstellung der antagonistischen Gesellschaft.

Im Vortrag sollen Widersprüche im menschlichen Denken und Handeln dargelegt und grundlegend kritisiert werden.
Darüber hinaus wird aufbauend auf einen anfänglichen Überblick zur Theorie und Methode der Dialektik der Versuch unternommen werden, den auf Theodor W. Adorno zurückgehenden Terminus einer negativen Dialektik zu explizieren.

eine Kooperation von:
ifgi (Initiative zur Förderung gesellschaftskritischer Inhalte) und
AgA (Assoziation gegen Antisemitismus)

28.10. – 30.10.: Antisemitismus und Israel -Eine Bestandsaufnahme-

Wir wollen mit Euch über Antisemitismus und Israel diskutieren.
Der Nah-Ost Konflikt ist nicht einfach, häufig gibt es im Zusammenhang mit Israel antisemitische Äußerungen.
In dem Seminar werden wir uns mit Antisemitismus in verschiedenen Facetten auseinandersetzen. Vorwissen ist nicht notwendig, es wird aber auch für Menschen mit Vorwissen neues geben.

Die Seminarblöcke :

Vortrag:

Der Antisemitismus der Ajatollahs
(Holocaustleugnung & Israelhass im heutigen Iran)

Workshops:

Geschichte des Antisemitismus

Israelbezogener Antisemitismus

Pädagogik gegen Antisemitismus

Das gesamte Programm: http://www.falken-hannover.de/wp-content/uploads/2016/09/Flyer-Homepage.pdf

20.9.: Café Résistance mit Auswertung des No-Border-Camps in Thessaloniki.

Fight Fortress Europe! Politik bei 40 Grad – Eine Auswertung des No-Border Camps in Thessaloniki.

Vom 15. bis 24. Juli fand das No-Border Camp in Thessaloniki (Griechenland ) statt. Es versammelten sich bis zu 1000 Linke und Linksradikale aus verschiedenen Ländern und diskutierten, stritten und demonstrierten gemeinsam mit Geflüchteten. Nun ist das Camp vorbei. Nur was wurde gelernt, welche politischen Erfolge konnten erzielt werden und vor allem wie machen wir weiter?
Die Veranstaltung will über die Geschehnisse auf dem Camp berichten, sowie über die, welche mit dem Camp in Verbindung stehen. Wie reagierte der griechische Staat auf das Camp, wie sah die Berichterstattung aus, usw…? Die einzelnen Aktionen und Demonstrationen beleuchten, herausstellen, welche Akzente gesetzt werden konnten, aber das ganze auch einer kritischen Reflexion unterziehen.
Im Anschluss wird es Raum für Diskussion geben.

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS} im Rahmen des Café Résistance.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Infoladen.

Beginn: 19 Uhr.

Veranstalter_innen: Cafe Resistance

27.06.: NO-Border-Camp in Thessaloniki. Infoveranstaltung & Erfahrungsbericht

Der Neoliberalismus hat sich heute weltweit durchgesetzt. Es wird immer deutlicher, dass sich die kapitalistischen Verhältnisse auf diese Art zugespitzt und dass Nationalismus und das Patriarchat sich gleichzeitig verstärkt haben. Zäune und Grenzen werden sowohl im physischen Raum, wie auch in den sozialen Beziehungen und entlang der Identitäten der Menschen errichtet. Trotz alledem produzieren die Bewegungen und grenzüberschreitenden Kämpfe der Migrant*innen ständig Brüche im System.
Vor dem Hintergrund sich zuspitzender militarisierter Konflikte und der aktuell starken Fluchtbewegung über die sogenannte Balkanroute reagiert Festung Europa mit Abschottung: Grenzschließungen im Schengenraum. Massive Militarisierung der EU-Außen- und Binnengrenzen. Massensterben im Mittelmeer. Ausufernder Repressionen gegen Menschen auf der Flucht und solidarische Aktivist*innen. Asylrechtsverschärfungen am laufenden Band. Inhaftierungen. Abschiebungen.
Die sozialpolitische Situation in Griechenland ist derzeit noch prekärer, als ohnehin schon durch die Austeritätspolitik. Nachdem Mazedonien Mitte April die Grenze komplett dicht gemacht hat, sitzen nun über 50 000 Menschen in Griechenland fest. Die seit Ende Mai geräumte Schienenbesetzung in Idomeni stellte dabei monatelang einen Kristallisationspunkt dar, an dem Grenzregime, Repression und Polizeigewalt sichtbar wurde. Auch jetzt noch schaffen es viele, unter Lebensgefahr Grenzen zu überwinden; noch vielmehr jedoch werden inhaftiert, in Abschiebezentren gesteckt und in die Türkei abgeschoben – auf gesetzlicher Grundlage des Türkei-EU-Deals.

No Border Camps sind schon lange Teil der Protestbewegung gegen Grenzregime und anderen Unterdrückungsmechanismen. Es kann eine Gelegenheit bieten, Rassismus, soziale Ausgrenzung, Partriachat, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus etc. eine Opposition entgegenzubringen.

In Thessaloniki werden Menschen aus verschiedenen, transnationalen sozialen und politischen Kämpfen und mit unterschiedlichen gesellschaftlich geprägten Hintergründen zusammenkommen. In selbstorganisierten, horizontalen, basisdemokratischen Strukturen soll transnationale Vernetzung, Diskussionen, Workshops, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen an Grenzen, Abschiebeknästen, der Innenstadt und weiteren Schauplätzen stattfinden.
Solidarische Begegnungen und Kämpfe müssen gestärkt, stabile Strukturen aufgebaut und den herrschenden Verhältnissen Widerstand entgegengebracht werden.

Am 27.06 wird es eine Infoveranstaltung zum Camp geben. Es wird über die aktuelle Situation, die Ziele des Camps und über die Möglichkeiten einer gemeinsamen Anreise informiert und diskutiert werden. Außerdem wird es einen Erfahrungsbericht vom Beyond Europe Camp geben, welches vergangenes Jahr ebenfalls in Griechenland stattfand.

Eine Veranstaltung von:

Libertäre Kommunist*innen Osnabrück [LIKOS] & Open Border Osnabrück.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus

Informiert Euch, unterstützt die Organisation des Camps, fahrt hin!

contact@noborder2016.com
noborder2016.espivblogs.net noborder.beyondeurope.net

Veranstaltungsort:
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearem Toilette. Der Raum ist rauchfrei.

07.06.: Vortrag: Von der Wiege bis zur Bahre. Die Menschenfeindlichkeit des Hartz IV Systems

Ankündigungstext:
Von der Wiege bis zur Bahre – die Menschenfeindlichkeit des Hartz IV Systems

Seit Januar 2005 wird das als „Hartz IV“ bekannt gewordene staatliche Verarmungs- und Unterdrückungsprogramm gegen arbeitslose Lohnabhängige und deren Familien durchgesetzt, eingebettet in viele weitere sogenannte „Sozialreformen“ aus dem als „Agenda 2010“ bezeichneten Gesetzespaket der damaligen Rot/Grünen Regierung.

Mehr als zehn Jahre später preisen die Herrschenden und ihre Harmoniker in Presse und Wissenschaft diese brutale Maschinerie, die Menschen zwischen den Mühlsteinen der amtlichen Zurichtung und dem von ihr geschaffenen prekären Arbeitsmarkt zermalmt, als „großen Erfolg für Deutschland“ und als Exportartikel für andere europäische Staaten.

Den hinter diesen Lobeshymnen stehenden Wahrheiten über die deutsche Gesellschaft soll in diesem Vortrag ebenso nachgegangen werden wie den historischen Bedingungen, aus denen das Hartz – Regime hervorging, und den durchgehend negativen Auswirkungen für die dem System unterworfenen Menschen.

Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion.

Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearem Toilette. Der Raum ist rauchfrei.

In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus