Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag

Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag am Dienstag den 4.4. im Cafe Resistance!

Der Rechtsruck ist in vollem Gange: Er vollzieht sich in der Stärkung rechter Parteien wie der AfD im Inneren. Die Partei versucht sich mit aller Macht in der Normalität zu etablieren, wobei der Bundesparteitag in Köln am 22.04.17 einen Höhepunkt darstellen soll. Aber auch die mörderische Abschottung der nationalen und europäischen Grenzen nach außen ist ein Ausdruck des Rechtsrucks. Die etablierten Parteien von CDU bis Grüne versuchen sich vor allem im Vorgang der Landtagswahlen in NRW im Mai 2017 und den Bundestagswahlen 2017 als liberaler Gegenentwurf zum… völkischen Grossangriff zu inszenieren, doch auch bei Ihnen heißt es: Erwünscht ist in Deutschland nur, wer dem Standortkollektiv nutzt.

Wir werden in unserem Vortrag den Aufstieg der AfD und den gesellschaftlichen Rechtsruck analysieren und die Grundlagen liefern, dazu lohnt sich ein Blick in den Begriff des “Autoritären Charachter”. Des Weiteren wird die Strategie der etablierten Parteien und verschiedener demokratischer Institutionen unter dem Stichhwort “Akzeptierende AfD-Arbeit” kritisiert. Um das Bild abzurunden stellen wir eigene Ansätze zum wirkungsvollen Vorgehen gegen dei AfD vor, was zum Beispiel die massenhaften Blockaden und die Großdemonstration am 22.04.2017 darstellen. Als Teil der breiten Kampagne Gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln • Solidarität statt Hetze alle Infos zum Tag selber in Köln.

Aus Osnabrück wird es einen Bus zu den Protesten geben. Die Karten können bei der Infoveranstaltung selber, bei unseren Veranstaltungen, auf dem SubstAnZ Plenum (jeden Mittwoch um 19:00 Uhr) oder im Café Résistance (21.03, 04.04. 18.04) erworben werden. Der Preis beträgt 10 Euro.

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS} im Rahmen des Café Résistance.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus.

Veranstaltungsort:
SubstAnz Osnabrück
Frankenstr. 25a
49082 Osnabrück
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearme Toilette. Der Raum ist rauchfrei

Freiraum-Kongress “Freiräume organisieren und erhalten”

“Freiräume organisieren und erhalten”
bundesweiter Freiraum-Kongress | 26.-28. Mai 2017 | SubstAnZ Osnabrück

Das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ Osnabrück organisiert vom 26.-28. Mai 2017 einen Freiraum-Kongress und richtet sich ausschließlich an bestehende Freiräume, Autonome Zentren, selbstverwaltete Kultur- und Jugendzentren und Locations mit einem linken Selbstverständnis.[weiterlesen]

28.11.: Negative Dialektik als Gesellschaftskritik

Vortrag:
Negative Dialektik als Gesellschaftskritik
Bedingungen und Möglichkeiten von Aufklärung und Emanzipation

Montag, 28. November 2016
Beginn 19.30 Uhr

Um die aktuelle Verfasstheit der Welt — sowohl intellektuell als auch sozial — zu verstehen, ist es notwendig, die Geschichte der abendländischen Philosophie nachzuvollziehen sowie Aufstieg und Niedergang der bürgerlichen Gesellschaft sich zu vergegenwärtigen.

Meint Dialektik noch bei Kant die Selbstwidersprüche der menschlichen Vernunft, geht ihr Begriff bei Hegel über in das den Kern der Totalität Betreffende. Marx erkennt die Grenzen ihrer Methode und Adorno formuliert sie als negative.

Dialektik — die Darstellung des antithetisch Entfalteten — als philosophisch

e Methode ist nur mehr möglich als negative, als kritische Darstellung der antagonistischen Gesellschaft.

Im Vortrag sollen Widersprüche im menschlichen Denken und Handeln dargelegt und grundlegend kritisiert werden.
Darüber hinaus wird aufbauend auf einen anfänglichen Überblick zur Theorie und Methode der Dialektik der Versuch unternommen werden, den auf Theodor W. Adorno zurückgehenden Terminus einer negativen Dialektik zu explizieren.

eine Kooperation von:
ifgi (Initiative zur Förderung gesellschaftskritischer Inhalte) und
AgA (Assoziation gegen Antisemitismus)

28.10. – 30.10.: Antisemitismus und Israel -Eine Bestandsaufnahme-

Wir wollen mit Euch über Antisemitismus und Israel diskutieren.
Der Nah-Ost Konflikt ist nicht einfach, häufig gibt es im Zusammenhang mit Israel antisemitische Äußerungen.
In dem Seminar werden wir uns mit Antisemitismus in verschiedenen Facetten auseinandersetzen. Vorwissen ist nicht notwendig, es wird aber auch für Menschen mit Vorwissen neues geben.

Die Seminarblöcke :

Vortrag:

Der Antisemitismus der Ajatollahs
(Holocaustleugnung & Israelhass im heutigen Iran)

Workshops:

Geschichte des Antisemitismus

Israelbezogener Antisemitismus

Pädagogik gegen Antisemitismus

Das gesamte Programm: http://www.falken-hannover.de/wp-content/uploads/2016/09/Flyer-Homepage.pdf

20.9.: Café Résistance mit Auswertung des No-Border-Camps in Thessaloniki.

Fight Fortress Europe! Politik bei 40 Grad – Eine Auswertung des No-Border Camps in Thessaloniki.

Vom 15. bis 24. Juli fand das No-Border Camp in Thessaloniki (Griechenland ) statt. Es versammelten sich bis zu 1000 Linke und Linksradikale aus verschiedenen Ländern und diskutierten, stritten und demonstrierten gemeinsam mit Geflüchteten. Nun ist das Camp vorbei. Nur was wurde gelernt, welche politischen Erfolge konnten erzielt werden und vor allem wie machen wir weiter?
Die Veranstaltung will über die Geschehnisse auf dem Camp berichten, sowie über die, welche mit dem Camp in Verbindung stehen. Wie reagierte der griechische Staat auf das Camp, wie sah die Berichterstattung aus, usw…? Die einzelnen Aktionen und Demonstrationen beleuchten, herausstellen, welche Akzente gesetzt werden konnten, aber das ganze auch einer kritischen Reflexion unterziehen.
Im Anschluss wird es Raum für Diskussion geben.

Eine Veranstaltung der Libertären Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS} im Rahmen des Café Résistance.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Infoladen.

Beginn: 19 Uhr.

Veranstalter_innen: Cafe Resistance

27.06.: NO-Border-Camp in Thessaloniki. Infoveranstaltung & Erfahrungsbericht

Der Neoliberalismus hat sich heute weltweit durchgesetzt. Es wird immer deutlicher, dass sich die kapitalistischen Verhältnisse auf diese Art zugespitzt und dass Nationalismus und das Patriarchat sich gleichzeitig verstärkt haben. Zäune und Grenzen werden sowohl im physischen Raum, wie auch in den sozialen Beziehungen und entlang der Identitäten der Menschen errichtet. Trotz alledem produzieren die Bewegungen und grenzüberschreitenden Kämpfe der Migrant*innen ständig Brüche im System.
Vor dem Hintergrund sich zuspitzender militarisierter Konflikte und der aktuell starken Fluchtbewegung über die sogenannte Balkanroute reagiert Festung Europa mit Abschottung: Grenzschließungen im Schengenraum. Massive Militarisierung der EU-Außen- und Binnengrenzen. Massensterben im Mittelmeer. Ausufernder Repressionen gegen Menschen auf der Flucht und solidarische Aktivist*innen. Asylrechtsverschärfungen am laufenden Band. Inhaftierungen. Abschiebungen.
Die sozialpolitische Situation in Griechenland ist derzeit noch prekärer, als ohnehin schon durch die Austeritätspolitik. Nachdem Mazedonien Mitte April die Grenze komplett dicht gemacht hat, sitzen nun über 50 000 Menschen in Griechenland fest. Die seit Ende Mai geräumte Schienenbesetzung in Idomeni stellte dabei monatelang einen Kristallisationspunkt dar, an dem Grenzregime, Repression und Polizeigewalt sichtbar wurde. Auch jetzt noch schaffen es viele, unter Lebensgefahr Grenzen zu überwinden; noch vielmehr jedoch werden inhaftiert, in Abschiebezentren gesteckt und in die Türkei abgeschoben – auf gesetzlicher Grundlage des Türkei-EU-Deals.

No Border Camps sind schon lange Teil der Protestbewegung gegen Grenzregime und anderen Unterdrückungsmechanismen. Es kann eine Gelegenheit bieten, Rassismus, soziale Ausgrenzung, Partriachat, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus etc. eine Opposition entgegenzubringen.

In Thessaloniki werden Menschen aus verschiedenen, transnationalen sozialen und politischen Kämpfen und mit unterschiedlichen gesellschaftlich geprägten Hintergründen zusammenkommen. In selbstorganisierten, horizontalen, basisdemokratischen Strukturen soll transnationale Vernetzung, Diskussionen, Workshops, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen an Grenzen, Abschiebeknästen, der Innenstadt und weiteren Schauplätzen stattfinden.
Solidarische Begegnungen und Kämpfe müssen gestärkt, stabile Strukturen aufgebaut und den herrschenden Verhältnissen Widerstand entgegengebracht werden.

Am 27.06 wird es eine Infoveranstaltung zum Camp geben. Es wird über die aktuelle Situation, die Ziele des Camps und über die Möglichkeiten einer gemeinsamen Anreise informiert und diskutiert werden. Außerdem wird es einen Erfahrungsbericht vom Beyond Europe Camp geben, welches vergangenes Jahr ebenfalls in Griechenland stattfand.

Eine Veranstaltung von:

Libertäre Kommunist*innen Osnabrück [LIKOS] & Open Border Osnabrück.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus

Informiert Euch, unterstützt die Organisation des Camps, fahrt hin!

contact@noborder2016.com
noborder2016.espivblogs.net noborder.beyondeurope.net

Veranstaltungsort:
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearem Toilette. Der Raum ist rauchfrei.

07.06.: Vortrag: Von der Wiege bis zur Bahre. Die Menschenfeindlichkeit des Hartz IV Systems

Ankündigungstext:
Von der Wiege bis zur Bahre – die Menschenfeindlichkeit des Hartz IV Systems

Seit Januar 2005 wird das als „Hartz IV“ bekannt gewordene staatliche Verarmungs- und Unterdrückungsprogramm gegen arbeitslose Lohnabhängige und deren Familien durchgesetzt, eingebettet in viele weitere sogenannte „Sozialreformen“ aus dem als „Agenda 2010“ bezeichneten Gesetzespaket der damaligen Rot/Grünen Regierung.

Mehr als zehn Jahre später preisen die Herrschenden und ihre Harmoniker in Presse und Wissenschaft diese brutale Maschinerie, die Menschen zwischen den Mühlsteinen der amtlichen Zurichtung und dem von ihr geschaffenen prekären Arbeitsmarkt zermalmt, als „großen Erfolg für Deutschland“ und als Exportartikel für andere europäische Staaten.

Den hinter diesen Lobeshymnen stehenden Wahrheiten über die deutsche Gesellschaft soll in diesem Vortrag ebenso nachgegangen werden wie den historischen Bedingungen, aus denen das Hartz – Regime hervorging, und den durchgehend negativen Auswirkungen für die dem System unterworfenen Menschen.

Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion.

Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearem Toilette. Der Raum ist rauchfrei.

In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus

03.05.: Vortrag: Sexismus, Homophobie und Selbstermächtigungsstrategien im Fußball

Der Zusammenschluss f_in – Frauen im Fußball (Homepage: http://www.f-in.org/) halten im Rahmen der Vortragsreihe “Fight for Feminism. Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!” und dem Café Résistance, einen Vortrag.

Kompletter Titel des Vortrags (Facebook wollte die vielen Sonderzeichen nicht):
“Schwule Fotzen?!” Sexismus, Homophobie und Selbstermächtigungsstrategien im Fußball

Obwohl Gleichberechtigung heute kein Fremdwort mehr ist und Frauen scheinbar ihren Platz im Stadion gefunden haben, zeigt sich oft genug ein anderes Bild: Der Vortrag wird sich anhand verschiedener Beispiele mit der Problematik von Sexismus im Fußball- und Stadionkontext beschäftigen. Es wird den Fragen nachgegangen, in welcher Form Frauen an unterschiedlichsten Standpunkten mit Vorurteilen und Abwertungen begegnet wird, wie und warum aber auch gegnerischen Fans, Teams oder Schiris gerne sexistische und homophobe Sprüche an den Kopf geknallt werden. Was das alles mit gesellschaftlichen Bildern von Geschlecht zu tun hat und welche Möglichkeiten Fans bereits gefunden haben, um Beleidigungen, Abwertungen und einem unangenehmen Klima entgegenzuwirken, wird an diesem Abend herausgearbeitet.

26.04.: 2. Infoabend: Wie verhalte ich mich bei Hausdurchsuchungen, Festnahmen & Co

Vor anderthalb Jahren klingelte es früh morgens bei sieben Genoss_innen an der Tür und die Polizei durchsuchte ihre Wohnungen, bohrte Schlösser auf, kassierte alles was irgendwie elektronisch ist ein und überzog die Leute mit Anzeigen unter anderem auch wegen schwerer Körperverletzung. Begründet wurde das Ganze lediglich mit einer Funkzellenauswertung in der Innenstadt. Mittlerweile sind die Verfahren eingestellt. Nichts desto trotz sollten wir uns immer wieder vorbereiten.
Nur wer seine Rechte kennt und weiß, was die Polizei darf und was nicht, kann sich erfolgreich gegen polizeiliche Maßnahmen wehren. Nichts ist wirkungsvoller, als die Polizei mit ihren eigenen Waffen – den Gesetzen – zu schlagen.
Der erste Abend erklärt allgemein den Ablauf eines Strafprozesses, hier werden die Grundlagen vermittelt. Am zweiten Abend geht es dann zur Sache: Es werden konkrete Situationen wie beispielsweise die Hausdurchsuchung besprochen. Da der zweite Abend auf dem ersten aufbaut, wäre es gut, wenn möglichst viele an beiden Abenden teilnehmen. An beiden Abenden wird es genug Zeit für Erfahrungsaustausch geben. Euch erwartet kein langweiliger Vortrag.

Themen des zweiten Infoabends:
Verhalten bei Polizeikontrollen, Personendurchsuchung, Wohnungsdurchsuchung, Vorläufiger Festnahme, Verhaftung, Ingewahrsamnahme, Platzverweis u.a.
Fragen / Erfahrungsaustausch
Dozent: Thilo Schäck (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht)

Infoveranstaltung und Filmvorführung zur “Ende Gelände Tour 2016″

Wenn wir es ernst meinen mit der Bekämpfung des Klimawandels, brauchen
wir unter anderem sehr bald einen Kohleausstieg. Und da die Regierungen
und Konzerne nicht dem Ernst der Lage entsprechend handeln, ist aktive
Klimapolitik von unten nötig!

Am Pfingstwochenende vom 13. bis 16. Mai werden in diesem Sinne viele
hundert Menschen in einer Aktion zivilen Ungehorsams die
Braunkohletagebaue von Vattenfall in der Lausitz lahmlegen; so wie schon
im Sommer 2015 bei der ersten sehr erfolgreichen Ende-Gelände-Aktion im
Rheinland.
Die Aktion, die Teil einer weltweiten Kampagne gegen die weitere
Ausbeutung fossiler Ressourcen ist, wird ein Bild der Vielfalt,
Kreativität und Offenheit: Einige protestieren an der Abbruchkante,
andere blockieren im Tagebau die Bagger, wieder andere besetzen die
Gleise der Kohlebahn und die Tagebauinfrastruktur. Die Aktionsform ist
eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen
Beteiligungsmöglichkeiten. Weiterlesen