Solidaritätserklärung des ZAZ

Ergänzend zu unserer Stellungnahme zu den Kriminalisierungsversuchen linker Zentren, erfolgt eine Stellungnahme des Zusammenschlusses autonomer Zentren (ZAZ), in dem wir seit vielen Jahren mit anderen Zentren und Projekten vernetzt und befreundet sind.

Unsere Solidarität gegen ihre Kriminalisierungsversuche Zusammenschluss autonomer Zentren zu Angriffen gegen linke Strukturen

Nicht erst seit den Protesten gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg üben sich reaktionäre und konservative oder einfach wahlkämpfende Kräfte der (Kommunal)Politik darin, linke, emanzipatorische Freiräume und Zentren mit „Extremismus“-Vorwürfen anzugreifen und „Horte linker Gewalt“ herbei zu phantasieren.

Der Zusammenschluss autonomer Zentren erklärt sich solidarisch mit der Roten Flora in  Hamburg, dem KTS in Freiburg, dem Café Exzess und Klapperfeld in Frankfurt und all  jenen emanzipatorischen/linken Zentren und Strukturen, die Räume für politische, kulturelle und soziale Alternativen zu den herrschenden Verhältnissen organisieren. Außerdem verurteilen wir die politische Motivation der Repressionsorgane, die sich unter anderem in den überzogenen ersten G20-Urteilen und den absurden 14  Hausdurchsuchungen des 27.09.2017 zeigt. Weiterlesen

Freiraum-Kongress “Freiräume organisieren und erhalten”

“Freiräume organisieren und erhalten”
bundesweiter Freiraum-Kongress | 26.-28. Mai 2017 | SubstAnZ Osnabrück

Das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ Osnabrück organisiert vom 26.-28. Mai 2017 einen Freiraum-Kongress und richtet sich ausschließlich an bestehende Freiräume, Autonome Zentren, selbstverwaltete Kultur- und Jugendzentren und Locations mit einem linken Selbstverständnis.[weiterlesen]

Solidaritätserklärung des SubstAnZ mit dem Wagenplatz WabOS

WabOS bleibt! Für den Erhalt von Freiräumen in Osnabrück und überall!

Es ist wieder soweit, dass einer der wenigen Freiräume in Osnabrück existenziell bedroht ist. Die WabOS (Wagenburg Osnabrück) befindet sich seit 19 Jahren am Finkenhügel auf einem von der Stadt gepachteten Grundstück. Dort leben die Bewohner*innen in Bauwagen und setzen den gesellschaftlich genormten Wohnverhältnissen einiges an Experimentierfreude entgegen.
Warum soll mensch den halben Monat für die Miete arbeiten?
Warum leben die meisten isoliert voneinander in Häuserkomplexen der Anonymität?
Mit diesen und anderen Fragen will die WabOS auch weiterhin im Hier und Jetzt unsere Subkultur bereichern, käme die Stadt Osnabrück nicht mit einer geplanten Bebauung um die Ecke. Mangelnder Wohnraum und mehr Geld für den Haushalt sind die Argumente.

Die Wagenburg ist bereits bezahlbarer und schützenswerter Wohnraum. Der Westerberg braucht nicht mehr „Edelbauland“. Es gibt laut Leerstandsmelder und Baulandkataster bereits erschlossenes Bauland bzw. Leerstand in der Stadt. Und der Finanzhaushalt der Stadt wird nicht dadurch „gerettet“, dass der naturnahe Rückzugsort dem Rest der teuren Wohngegend am Westerberg angeglichen wird und den kapitalistischen Interessen der Stadtverwaltung weichen muss.

Wir unterstützen die Forderung der WabOs, von der Stadt als das anerkannt zu werden, was sie ist. Die betroffenen Menschen sollten zumindest jetzt in die scheinbar unumgängliche Bebauung mit einbezogen werden, damit sie ihren Lebensraum selbst gestalten können.

Wir Freiräume halten zusammen!
SubstAnZ Plenum vom 12. Oktober 2016

Stellungnahme zum NOZ Artikel vom 21.1.2016

Es ist wichtig, dass die Stadt so einen alternativen Treffpunkt hat…“

Stellungnahme zum Interview mit Martin Wüst vom 21.01.2016

Am 21.01.2016 erschien der Artikel „Neuer Vertrag für das ‘SubstAnZ’- Perspektiven für alternative Clubszene in Osnabrück“ in der Neuen Osnabrücker Zeitung (online abrufbar unter http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/660638/perspektiven-fur-alternative-clubszene-in-osnabruck). Inhalt war ein Gespräch mit Martin Wüst, der sich über die Entwicklungen des „Kulturhofes Dammstraße“ äußerte. Weiterlesen

Solidarische Grüße ins alte Zollamt nach Münster

Wir, das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ Osnabrück, solidarisieren uns mit den Besetzer_innen und der Forderung nach einem notwendigen und gewünschtem Freiraum in Münster und überall!

Wir wünschen Euch viel Erfolg und fordern die Eigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, auf, den Strafantrag zurückzuziehen und in Verhandlung zu treten.

Drohungen und Repression haben eine Bewegung noch nie aufgehalten!
Träume lassen sich nicht räumen und anklagen!

Immer aktuelle Neuigkeiten und eine Einschätzung der Lage veröffentlichen die Genoss_innen über twitter und ihrer Homepage

https://zollamt.blackblogs.org/ und https://twitter.com/amt_zoll

Das SubstAnZ Plenum | Osnabrück, 14.10.2015

Solidarische Grüße nach Bremen!

Letztes Wochenende wurde die ehemalige Unruh-Spedition in Bremen besetzt. Noch am gleichen Abend wurde diese allerdings durch ein riesiges Polizeiaufgebot geräumt. Wir erklären uns mit den Bremer Genoss*innen solidarisch und wünschen viel Kraft und Erfolg auf dem weiteren Weg!

http://unruhsquat.blogsport.de/

Solierklärung für das AZ Köln!

Das SubstAnZ freut sich über die erfolgreiche Verteidigung des AZ Köln!

Die geplante Räumung in Köln, die immer konkreter werdenden Drohungen
gegen die Rote Flora, die Räumung der Liebig14 und die zahlreichen
Durchsuchungen linker Buch- und Infoläden, von denen auch wir in Osnabrück
betroffen sind, machen deutlich, dass linke Freiräume immer stärkerer
Repression ausgesetzt sind. Weiterlesen

Solidarität mit den Nutzer_innen der „Traumfabrik Petersburg“

Unter dem Namen „Traumfabrik Petersburg“ hat sich August 2008, in den ehemaligen Verwaltungsgebäuden der Bahn am Osnabrücker Güterbahnhof, eine inzwischen fest zu Osnabrück gehörende alternative Kulturlandschaft etabliert. Nachdem die Stadt Osnabrück sich jahrelang kaum oder gar nicht um das riesige Gelände gekümmert hat, ist es seit Ende letzten Jahres plötzlich doch Thema und wurde an zwei Investoren verkauft. Weiterlesen

Pressemitteilung zur Hausdurchsuchung im Substanz

Pressemitteilung vom 02.03.2011 zur Hausdurchsuchung im Kulturzentrum „SubstAnZ“ am 01.03.2011

Am Dienstagabend des 1. März 2011 durchsuchte die Polizei die Räumlichkeiten des Kulturzentrums „SubstAnZ“ in Osnabrück. Dabei drangen ca. 30 Polizeibeamt_innen in voller Kampfmontur gemeinsam mit etwa zehn Polizist_innen in Zivil in das Gebäude ein, störten das Vereinsleben empfindlich und kriminalisierten die anwesenden Gäste. Als Anlass wurde die Suche nach einzelnen indizierten Ausgaben einer Zeitschrift angegeben. Der Durchsuchungsbeschluss richtete sich zwar gegen den in einem separaten Raum gelegenen Info- und Buchladen, jedoch drangen die Einsatzkräfte auch in weitere Bereiche des Hauses vor. Dort untersagten die Beamt_innen zunächst allen Gästen des offenen antifaschistischen Treffs „Café Résistance“ den Veranstaltungsraum zu verlassen. Weiterlesen