28.10. – 30.10.: Antisemitismus und Israel -Eine Bestandsaufnahme-

Wir wollen mit Euch über Antisemitismus und Israel diskutieren.
Der Nah-Ost Konflikt ist nicht einfach, häufig gibt es im Zusammenhang mit Israel antisemitische Äußerungen.
In dem Seminar werden wir uns mit Antisemitismus in verschiedenen Facetten auseinandersetzen. Vorwissen ist nicht notwendig, es wird aber auch für Menschen mit Vorwissen neues geben.

Die Seminarblöcke :

Vortrag:

Der Antisemitismus der Ajatollahs
(Holocaustleugnung & Israelhass im heutigen Iran)

Workshops:

Geschichte des Antisemitismus

Israelbezogener Antisemitismus

Pädagogik gegen Antisemitismus

Das gesamte Programm: http://www.falken-hannover.de/wp-content/uploads/2016/09/Flyer-Homepage.pdf

27.06.: NO-Border-Camp in Thessaloniki. Infoveranstaltung & Erfahrungsbericht

Der Neoliberalismus hat sich heute weltweit durchgesetzt. Es wird immer deutlicher, dass sich die kapitalistischen Verhältnisse auf diese Art zugespitzt und dass Nationalismus und das Patriarchat sich gleichzeitig verstärkt haben. Zäune und Grenzen werden sowohl im physischen Raum, wie auch in den sozialen Beziehungen und entlang der Identitäten der Menschen errichtet. Trotz alledem produzieren die Bewegungen und grenzüberschreitenden Kämpfe der Migrant*innen ständig Brüche im System.
Vor dem Hintergrund sich zuspitzender militarisierter Konflikte und der aktuell starken Fluchtbewegung über die sogenannte Balkanroute reagiert Festung Europa mit Abschottung: Grenzschließungen im Schengenraum. Massive Militarisierung der EU-Außen- und Binnengrenzen. Massensterben im Mittelmeer. Ausufernder Repressionen gegen Menschen auf der Flucht und solidarische Aktivist*innen. Asylrechtsverschärfungen am laufenden Band. Inhaftierungen. Abschiebungen.
Die sozialpolitische Situation in Griechenland ist derzeit noch prekärer, als ohnehin schon durch die Austeritätspolitik. Nachdem Mazedonien Mitte April die Grenze komplett dicht gemacht hat, sitzen nun über 50 000 Menschen in Griechenland fest. Die seit Ende Mai geräumte Schienenbesetzung in Idomeni stellte dabei monatelang einen Kristallisationspunkt dar, an dem Grenzregime, Repression und Polizeigewalt sichtbar wurde. Auch jetzt noch schaffen es viele, unter Lebensgefahr Grenzen zu überwinden; noch vielmehr jedoch werden inhaftiert, in Abschiebezentren gesteckt und in die Türkei abgeschoben – auf gesetzlicher Grundlage des Türkei-EU-Deals.

No Border Camps sind schon lange Teil der Protestbewegung gegen Grenzregime und anderen Unterdrückungsmechanismen. Es kann eine Gelegenheit bieten, Rassismus, soziale Ausgrenzung, Partriachat, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus etc. eine Opposition entgegenzubringen.

In Thessaloniki werden Menschen aus verschiedenen, transnationalen sozialen und politischen Kämpfen und mit unterschiedlichen gesellschaftlich geprägten Hintergründen zusammenkommen. In selbstorganisierten, horizontalen, basisdemokratischen Strukturen soll transnationale Vernetzung, Diskussionen, Workshops, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen an Grenzen, Abschiebeknästen, der Innenstadt und weiteren Schauplätzen stattfinden.
Solidarische Begegnungen und Kämpfe müssen gestärkt, stabile Strukturen aufgebaut und den herrschenden Verhältnissen Widerstand entgegengebracht werden.

Am 27.06 wird es eine Infoveranstaltung zum Camp geben. Es wird über die aktuelle Situation, die Ziele des Camps und über die Möglichkeiten einer gemeinsamen Anreise informiert und diskutiert werden. Außerdem wird es einen Erfahrungsbericht vom Beyond Europe Camp geben, welches vergangenes Jahr ebenfalls in Griechenland stattfand.

Eine Veranstaltung von:

Libertäre Kommunist*innen Osnabrück [LIKOS] & Open Border Osnabrück.
In Kooperation mit der Hochschulinitiative Antifaschismus

Informiert Euch, unterstützt die Organisation des Camps, fahrt hin!

contact@noborder2016.com
noborder2016.espivblogs.net noborder.beyondeurope.net

Veranstaltungsort:
Der Veranstaltungsort hat einen barrierearmen Zugang, sowie eine barrierearem Toilette. Der Raum ist rauchfrei.

17.01.: Erfahrungsbericht über Zustände in Griechenland und Mazedonien

No Border, No Nation – Just People

Erfahrungsbericht über Zustände in Griechenland (Idomeni) und Mazedonien

Seit dem 18. November sind auf der sog. Balkanfluchtroute die Grenzen nur noch für Flüchtende aus Syrien, Irak und Afghanistan offiziell passierbar. Diese Trennung in „anerkannte“ und „illegale“ Flüchtende macht es umso wichtiger, alle Menschen auf ihrer Flucht zu unterstützen.

Unmittelbar nach der partiellen Grenzschließung formten sich besonders an der Griechisch-Mazedonischen Grenze in Idomeni Proteste, bei denen die Grenze zeitweise gestürmt wurde, Schienen blockiert wurden und Menschen in trockenen Hungerstreik getreten sind. Polizei und Militär ist gewaltvoll unter Einsatz von Tränengas, Schlagstöcken und Gummigeschossen gegen die Proteste vorgegangen. Es wurde sogar mit scharfer Munition auf Flüchtende geschossen.

Seit der brutalen Räumung des Camps bei Idomeni am 9.12. werden alle Menschen, die nicht aus Syrien, Irak oder Afghanistan kommen, mit Bussen zurück nach Athen in Abschiebelager gebracht und teilweise direkt in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Viele Menschen, die nicht den legalen Weg gehen können, versuchen zu Fuß die Grenzen zu überqueren. Besonders in Mazedonien werden Menschen immer wieder von Schleppern oder lokalen Kriminellen brutal ausgeraubt, zusammengeschlagen und mit Waffen bedroht. Außerdem müssen sie sich ständig davor in Acht nehmen, von der Polizei oder dem Militär aufgegriffen und zurück nach Griechenland gepusht bzw. in Abschiebegefängnisse in Mazedonien gebracht zu werden. Einige Menschen verschwinden spurlos.

Diese rassistische und menschenverachtende Politik verstößt gegen das Grundrecht auf Asyl und nimmt billigend in Kauf, dass Menschen auf ihrer Flucht sterben.

In der Veranstaltung werden Aktivist*innen sprechen, die vor der Räumung in Idomeni gekocht haben (NoBorderTrainKitchen) und angefangen haben ein Support-Netzwerk für illegalisiert reisende Flüchtende in Mazedonien aufzubauen. Sie werden von ihren Erfahrungen in Griechenland und Mazedonien berichten und über Möglichkeiten zum weiteren Support sprechen. Mit diesem persönlichen Erfahrungsbericht soll informiert werden und dazu aufgerufen werden, weiter und umso mehr aktiv zu werden, praktische Solidarität zu zeigen und Fluchthilfe zu leisten.

Bedenkt: Die Bilder und Erzählungen stellen teilweise gewaltvolle und schlimme Situationen/Zustände dar. Achtet auf euch und sagt, wenn es zu viel ist.

Freedom of Movement For Everybody, Now! No one is illegal!

In Kooperation mit dem Café Résistance – Offener antifaschistischer Treff Osnabrück

Weitere Infos: www.openborder.noblogs.org und
www.grenzenloskochenhannover.blogsport.de

Los geht es um 18:00 Uhr

Vortrag: “Neue Erkenntnisse im Fall Oury Jalloh”

Am Montag, den 2. November 2015 um 19.30 Uhr werden Referent_innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh bei uns zu Gast sein, ein neues Brandgutachten vorstellen und erläutern und einen aktuellen Sachstandsbericht zu den Ermittlungen etc. erörtern.

Weitere Informationen zur Initiative und zum neuen Gutachten sind auf der Homepage der Initiative zu finden.

15.09.: VORTRAG: “Der NSU-Komplex”

Zum aktuellen Stand der Aufklärung im NSU-Komplex

Seit über zwei Jahren läuft in München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer des NSU. Ende 2014 hat der Parlamentarische Untersuchungsausschuss in NRW seine Arbeit aufgenommen, seit August werden Zeug_innen vernommen. 15 Jahre nach dem Beginn der rassistischen Mord- und Anschlagsserie des NSU sind durch den Prozess und mehrere Untersuchungsausschüsse viele Informationen und Erkenntnisse rund um den NSU und seine Taten verfügbar. Zentrale Fragen sind jedoch alles andere als beantwortet. Gerade zur Verstrickung staatlicher Strukturen kommt immer wieder Skandalöses ans Licht, von „rückhaltloser Aufklärung“ kann jedoch nicht gesprochen werden. Noch immer ist die Rolle von Andreas Temme, damals Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes, der sich zum Zeitpunkt des Mordes an Halit Yozgat in Kassel am Tatort aufhielt, ungeklärt. Die durchaus skandalöse V-Leute-Praxis der verschiedenen Verfassungsschutzämter dringt durch die Untersuchungsausschüsse und den Prozess an die Öffentlichkeit. Aber auch die rassistisch geprägten Ermittlungen gegen die Opfer der Bombenanschläge und die Angehörigen der Mordopfer und der institutionelle Rassismus in den Behörden sind zentrale Aspekte im NSU-Komplex.

Der Vortrag wirft einen Blick auf den Prozess in München und die Arbeit des Untersuchungsausschusses in NRW. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Rolle staatlicher Behörden, insbesondere des Verfassungsschutzes, und dem institutionellen Rassismus.

Die Referentin Christiane Ritter arbeitet in der Initiative NSU-watch NRW mit.

Los geht es um 19:00 Uhr.

Ausstellung – Versagen mit System

“Versagen mit System”
Eine Ausstellung zu Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes

Von Dienstag, 1.9.2015 bis Donnerstag, den 17.9.2015

Der Verfassungsschutz (VS) wird oft als „Frühwarnsystem“ gegen die Bedrohungen der verfassungsmäßigen Ordnung in der Bundesrepublik dargestellt. Seit der Gründung der VS-Ämter werden immer wieder Skandale, Kompetenzüberschreitungen und Grundrechtsverletzungen bekannt. Mit der Selbstenttarnung des Terrornetzwerkes Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ist deutlich geworden: Der VS hat als „Frühwarnsystem“ versagt.

Affären mit VS-Beteiligung werden in den öffentlichen Debatten oft als Pannen behandelt und Weiterlesen

REFUGEE SOLIDARITY – PARTY

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Music for freedom of movement! Beats against deportations! Together we stand in solidarity!

Live:
♫ 13 House (Osnabrück)
♫ Banda Baraúna (Colgne)
♫ Simple As (Netherlands)

DJ’s:
♫ Dr. Dragulj → Balkan & Co
♫ DJ Doppeldecker → Tropical Bass, Cumbia
♫ p.k.n.s. → Deep, Tech, House

Specials:
Food
Cocktails
Stencils – bring your clothes!

31.07.15 20h, SubstAnZ (Frankenstraße 25a, 49082 Osnabrück)
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No racism, No sexism, No homophobia, No antisemitism
Kein Bock auf Sexismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus und Mackerscheiß! Auf unserer Veranstaltung soll sich mensch wohlfühlen!
——————————————  ——————————————————Soliparty for No Lager Osnabrück: A group of refugees and supporter fighting for freedom of movement and against deportations. More info: http://nolageros.blogsport.eu/

Kein Cafe Resistance am 3. März 2015

Das Cafe Resistance ruft für den 3. März zu 17 Uhr zu einer Kundgebung gegen eine stattfindende Podiumsdiskussion mit u.a. dem Innenminister Boris Pistorius und Thilo Sarrazin auf. Das Cafe Resistance wird also leider nicht stattfinden.

Weitere Infos sind in dem Aufruf der Jugendantifa Kreis Osnabrück zu finden

 

Filmvorführung: Residenzpflicht

Im Rahmen der inter.kult 2013 in Osnabrück

Seit 1982 gilt in der Bundesrepublik Deutschland das  Residenzpflichtgesetz. Dieses besagt, dass Asylbewerberinnen und Asylbewerber ihren Landkreis nicht verlassen dürfen, solange ihr Asylantrag bearbeitet wird. Sie dürfen weder arbeiten noch studieren und sich nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde einigermaßen frei bewegen.  Filmemacherin Denise Garcia Bengt wirft einen Blick auf politische Aktivisten, die für ihre Bewegungsfrei heit kämpfen wollen.

Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde mit der Filmemacherin statt

Donnerstag, 19. September 2013 ab 19 Uhr

14. September 2013 | Ledenhof | Osnabrück

Für den 14. September ruft die Jugendantifa Kreis Osnabrück [JAKO], und andere Gruppen, zu einer Demonstration unter dem Motto “Don‘t stop moving – Rassismus bekämpfen, Nazistrukturen zerschlagen” auf. Auf diese Demo möchten wir hinweisen und dringend zur Teilnahme anregen.

Den kompletten Aufruf und weitere Informationen findet Ihr hier