05.04.: Frauen in der extremen Rechten

Im Rahmen unserer Vortragsreihe “fight for feminism: Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!” präsentieren wir, die feministische Antifa Osnabrück, den nächsten Vortrag. Dieser findet im Rahemn des Café Résistance statt.

Frauen in der extremen Rechten
Der Vortrag soll zunächst Frauen, Organisationen von Frauen, welche auf unterschiedliche Art und Weise in der extremen Rechten aktiv sind oder waren und deren Bedeutung für die Szene beleuchten, um sich dann der Frage zu nähern, ob und warum Frauen in der extremen weniger als Gefahr wahrgenommen werden. Abschließend könnte sich in einer Diskussion die Frage gestellt werden, was dies aus feministischer Perspektive bedeuten könnte oder welche (feministischen) Handlungsansätze denkbar wären.

15.09.: VORTRAG: “Der NSU-Komplex”

Zum aktuellen Stand der Aufklärung im NSU-Komplex

Seit über zwei Jahren läuft in München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer des NSU. Ende 2014 hat der Parlamentarische Untersuchungsausschuss in NRW seine Arbeit aufgenommen, seit August werden Zeug_innen vernommen. 15 Jahre nach dem Beginn der rassistischen Mord- und Anschlagsserie des NSU sind durch den Prozess und mehrere Untersuchungsausschüsse viele Informationen und Erkenntnisse rund um den NSU und seine Taten verfügbar. Zentrale Fragen sind jedoch alles andere als beantwortet. Gerade zur Verstrickung staatlicher Strukturen kommt immer wieder Skandalöses ans Licht, von „rückhaltloser Aufklärung“ kann jedoch nicht gesprochen werden. Noch immer ist die Rolle von Andreas Temme, damals Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes, der sich zum Zeitpunkt des Mordes an Halit Yozgat in Kassel am Tatort aufhielt, ungeklärt. Die durchaus skandalöse V-Leute-Praxis der verschiedenen Verfassungsschutzämter dringt durch die Untersuchungsausschüsse und den Prozess an die Öffentlichkeit. Aber auch die rassistisch geprägten Ermittlungen gegen die Opfer der Bombenanschläge und die Angehörigen der Mordopfer und der institutionelle Rassismus in den Behörden sind zentrale Aspekte im NSU-Komplex.

Der Vortrag wirft einen Blick auf den Prozess in München und die Arbeit des Untersuchungsausschusses in NRW. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Rolle staatlicher Behörden, insbesondere des Verfassungsschutzes, und dem institutionellen Rassismus.

Die Referentin Christiane Ritter arbeitet in der Initiative NSU-watch NRW mit.

Los geht es um 19:00 Uhr.

13.09.: Workshop : Antifa und Männlichkeit

Am Sonntag, den 13.9.2015 laden wir, die feministische Antifa Osnabrück, euch zu einem Workshop zum Thema ”Antifa und Männlichkeit” ein. Wir möchten uns zusammen mit euch und dem Referenten kritisch mit der männlichen Hegemonie innerhalb der Antifa Bewegung auseinandersetzen und mögliche Lösungsansätze erarbeiten.

Der Workshop ist auf 20 Teilnehmer_innen begrenzt, daher bitten wir darum, euch per E-Mail bei uns anzumelden. Facebook oder mündliche Zusagen gelten nicht.
E-Mail Adresse: faos@riseup.net

Der Workshop wird ca.6 Std. dauern.
Außerdem wird der Workshop in deutscher Lautsprache stattfinden.
Achtung! Die Räumlichkeiten sind nicht barrierefrei.

Los geht es um 12:00 Uhr
https://antifaundmaennlichkeit.wordpress.com/2012/07/25/hello-world/#more-1

Ausstellung – Versagen mit System

“Versagen mit System”
Eine Ausstellung zu Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes

Von Dienstag, 1.9.2015 bis Donnerstag, den 17.9.2015

Der Verfassungsschutz (VS) wird oft als „Frühwarnsystem“ gegen die Bedrohungen der verfassungsmäßigen Ordnung in der Bundesrepublik dargestellt. Seit der Gründung der VS-Ämter werden immer wieder Skandale, Kompetenzüberschreitungen und Grundrechtsverletzungen bekannt. Mit der Selbstenttarnung des Terrornetzwerkes Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ist deutlich geworden: Der VS hat als „Frühwarnsystem“ versagt.

Affären mit VS-Beteiligung werden in den öffentlichen Debatten oft als Pannen behandelt und Weiterlesen

07.07.: Vortrag: „AntiBa der Barbarei entgegentreten!“ Über Antifaschismus in Zeiten von Djihadismus und Pegida

2014 explodierten Dumpfbackentum, Ressentiment und Barbarei: Antisemitische Massenaufmärsche verlangten „Tod den Juden!“ – Nazis, Islamisten und Linksreaktionäre marschierten vereint im Hass gegen den jüdischen Staat und in Solidarität mit seinen Todfeinden – Djihadisten drohten Andersgläubigen mit Macheten in der Hand, sie „hier genauso zu töten wie im Irak“ – Rechtsreaktionäre erzielten erschreckende Wahlerfolge und mit Pegida, Hogesa &Co mobilisierte ein rassistischer Mob gegen MuslimInnen und Flüchtlinge. Zu Beginn des neuen Jahres machten die djihadistischen Mordanschläge in Paris und Kopenhagen auf ein atheistisches Satiremagazin, eine Diskussionsveranstaltung zur Meinungsfreiheit, einen jüdischen Supermarkt und eine Synagoge klar: der Wahnsinn geht weiter.

Antifa, das ist ihr unschätzbares Verdienst, will in Zeiten, in denen leider keine Aussicht besteht, die Verhältnisse grundsätzlich zum Tanzen zu bringen, wenigstens den allerschlimmsten und barbarischsten Kräften in den Weg treten. So wichtig es bleibt, sich offenen Nazis entgegenzustellen – es liegt auf der Hand, dass der Kampf gegen sie allein nicht mehr ausreicht. Stiefel- und Nadelstreifennazis verbindet trotz des äußerlichen Gegensatzes im Kern eine enge Seelenverwandtschaft mit den Djihadisten. Wer um ein Minimum an Menschenwürde und um Mindestvoraussetzungen für eine irgendwann vielleicht doch noch gelingende Emanzipation kämpfen will, muss sich der anschwellenden Front der Barbarei in all ihren Facetten entgegenstellen. Vor welchen Herausforderungen theoretischer wie praktischer Art steht Antifaschismus heute? Wie hilfreich und wie problematisch ist dafür die so genannte „Islamdebatte“? Inwiefern können Begriffe wie „Islamismus“, „Islamophobie“ oder “Islamkritik“ dazu beitragen, die Problemlage zu erfassen? Warum ist eine konservativ-orthodoxe Interpretation der Religion in muslimischen Communities so stark präsent? Ist die Rede von „dem“ Islam zutreffend, der im Gegensatz zu „dem“ Christentum Humanität und Säkularität ausschließe? Wie ist schließlich ein emanzipatorischer Anspruch inmitten einer zunehmend verrückter werdenden Umgebung aus moslemhassenden Sarrazindeutschen, tatsachenresistenten Linken, Nazis und Djihadisten zu formulieren? Und wie kann er praktisch werden?
Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann.

Lothar Galow-Bergmann schreibt u.a. in Jungle World, Konkret und auf www.emafrie.de
Eine Kooperation von: Assoziation gegen Antisemitismus, Jugendantifa Kreis Osnabrück und der Hochschulinitiative Antifaschismus

Kein Cafe Resistance am 3. März 2015

Das Cafe Resistance ruft für den 3. März zu 17 Uhr zu einer Kundgebung gegen eine stattfindende Podiumsdiskussion mit u.a. dem Innenminister Boris Pistorius und Thilo Sarrazin auf. Das Cafe Resistance wird also leider nicht stattfinden.

Weitere Infos sind in dem Aufruf der Jugendantifa Kreis Osnabrück zu finden

 

Café Résistance spécial mit “Früchte des Zorns”

Galerie

Diese Galerie enthält 1 Foto.

Café Résistance spécial mit “Früchte des Zorns” am 24. September ab 19.30h AK: 5€ Doors: 19.00h Stage: ~21.00h vorher Vortrag Früchte des Zorns: Früchte des Zorns ist eine Band, ein linksradikales Kollektiv. Unsere Musik ist die Poesie der Subversion. Unser … Weiterlesen

14. September 2013 | Ledenhof | Osnabrück

Für den 14. September ruft die Jugendantifa Kreis Osnabrück [JAKO], und andere Gruppen, zu einer Demonstration unter dem Motto “Don‘t stop moving – Rassismus bekämpfen, Nazistrukturen zerschlagen” auf. Auf diese Demo möchten wir hinweisen und dringend zur Teilnahme anregen.

Den kompletten Aufruf und weitere Informationen findet Ihr hier

Alando, Club Neo, Hyde Park – Drei Diskotheken, das gleiche Problem

Die Antifaschistische Aktion Osnabrück [AAOS] hat folgenden Text zur aktuellen Entwicklung des Hyde-Parks geschrieben den wir hier gerne teilen!

Quelle: http://aaos.noblogs.org/post/2013/05/24/alando-club-neo-hyde-park-drei-diskotheken-das-gleiche-problem/

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Alando, Club Neo, Hyde Park – Drei Diskotheken, das gleiche Problem

Nachdem es im Dezember 2012, nach 2002 durch unserer Öffentlichkeitsarbeit (1), erneut zu einer regen öffentlichen Berichterstattung um die rassistische Einlasspolitik des Alando gekommen ist (2) und im April 2013 der neue Club Neo wegen möglicher Rassismusvorwürfe  in öffentlicher Kritik stand (3), rücken wir nun die Osnabrücker Kult-Diskothek Hyde Park in den Fokus.

Die Vorwürfe gegen das Alando und Neo sind begründet, aber schwer zu belegen. Nur schwierig ist den Betreiber_innen belegbar vorzuwerfen, dass sie Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale abweisen. Rassismus findet hier meist verdeckt und selten für Außenstehende wahrnehmbar statt. Für Betroffene selbst bedeutet Ausgrenzung aber eine elementare und psychische Belastung. Keine Frage; in beiden Clubs findet Rassismus statt, ob an der Tür oder in den Köpfen. Weiterlesen

Ab dem 16. Oktober immer am dritten Dienstag

Café-Klatsch

Überall um dich rum nur rechte Knallbirnen, Ausgrenzung und ätzende Ansichten? Dir geht das gewaltig auf den Keks und du möchtest von deinen Erfahrungen berichten oder etwas dagegen tun?Dann komm zum Café-Klatsch!

Das Café-Klatsch bietet dir die Möglichkeit, dich in einem offenen Plenum über diese Probleme auszutauschen. Dabei geht es natürlich auch darum, aktiv zu werden gegen menschenverachtende Ansichten und die Leute, die diese verbreiten und vertreten. Du bist natürlich herzlich eingeladen jederzeit Inhalte, die dir auf der Seele brennen, in diese Runde zu tragen und dort mit den Anwesenden darüber zu sprechen. Denn häufig lassen sich Ansätze und Lösungen gemeinsam einfacher finden und es kann erreicht werden, was alleine unmöglich erscheint.

Das Café-Klatsch freut sich auf dich, deine Fragen und Ideen!

Immer am dritten Dienstag im Monat ab 19 Uhr im SubstAnZ