SubstAnZ Hausfest 2019

Sicherlich ist euch aufgefallen, dass wir dieses Jahr kein Festival auf die Beine gestellt bekommen haben. Dieses hat vor allem mit der fehlenden Zeit und Motivation des vergangenen Orgateams zu tun.

Nichts destotrotz wird es in diesem Jahr ein kleines Hausfest geben.
Nur ein Tag, nur zwei Bands aber dafür mehr Programm:

Am Samstag, den 13.7.2019 ab 16 Uhr

  • ab 16 Uhr: Umsonstflohmarkt
    Jede*r bringt etwas mit
  • ab 16 Uhr: Kaffee Kuchen, Spiele und Schnacken
  • um 17 Uhr: Vortrag zur Geschichte der Anarchie
  • um 19 Uhr; Vortrag der RAK (Rotzfreche Asphalt Kultur):
    Auditiver Vortrag zur antifaschistischen Musiktour der Rotzfrechen Asphaltkultur durch Mecklenburg Vorpommern und Sachsen.
    Die Rotzfreche Asphaltkultur (RAK) ist ein Netzwerk linker Künstler*innen und Musiker*innen, welches bereits seit den 70er Jahren existiert und sich dabei stets im Wandel befand. Die RAK macht politische Musik und Kunst nicht nur auf Szenebühnen, sondern auch kreative Aktionen im öffentlichen Raum, zuletzt oft verknüpft mit politischen Kundgebungen. 2018 in Sachsen und 2019 in Mecklenburg Vorpommern artikulierten rund 30 Musiker*innen in Zusammenarbeit mit lokalen
    Antifastrukturen ihre Gegenkultur auf städtischen Plätzen in Plauen, Pirna, Königstein, Demmin, Anklam, Schwerin, Wolgast u.v.m.
    Die Vernetzung mit den Strukturen in ostdeutschen Provinzen und der Versuch antifaschistische Kultur sichtbar in die Öffentlichkeit zu tragen bietet nach zwei Jahren einiges an Erlebnisberichten, Tonaufnahmen, entstandenen Liedern und Bildmaterial.
    Ein etwa einstündiger Vortrag mit an- schließendem Austausch ist eine Zwi- schenbilanz einiger RAKis zum Format AntifRAKtour in viel besprochenen aber wenig besuchten Regionen und soll motivieren die Locals mit ihren Kämpfen nicht alleine zu lassen.
  • ab 22 Uhr: Musik von Hörzu und Zerreißprobe

Regelmäßig: Politisches Plenum im SubstAnZ

Freiräume wie das SubstAnZ sind bereits aufgrund ihrer Struktur und ihrer Ansprüche in unserer Gesellschaft besondere politische Räume. Die Gestaltung dieser Freiräume bedarf der Verständigung, nicht nur über jede Menge organisatorischer Fragen, sondern auch über politische Inhalte.

Es ist für viele schon klar, das SubstAnZ ist kein Platz für Antisemit*innen, Sexist*innen, Rassist*innen, Faschist*innen und homophobe Menschen. Wie wir aber mit solchen Verhältnissen umgehen wollen, kann oft nicht auf dem „normalen“ Mittwochsplenum diskutiert werden. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Politisches Plenum ins Leben zu rufen.

Das Politische Plenum soll ein Ort sein, an dem diese Themen tatsächlich diskutiert oder vermittelt werden. Es kann uns ermöglichen unser politisches Profil zu schärfen.

In den letzten Jahren an der Frankenstraße hat sich das SubstAnZ durch mehr oder weniger zufällige Beteiligungen und Aktionen in der Stadt ein Ansehen erworben. Es soll hier unter anderem darüber gesprochen werden, wie sich das SubstAnZ im Stadtbild wahrnimmt, inwieweit es stadtpolitischer Akteur sein möchte oder zu welchen Themen es sich öffentlich positioniert.

Zur Themensammlung steht eine Pinnwand im großen Plenumsraum, an die ihr eure Themen anheften könnt. Unter diesen Themen wird dann am Anfang eines jeden Polit-Plenums gemeinsam entschieden, welches behandelt werden soll. Keine Sorge, für die die sich noch nicht bei uns auskennen, Themen können auch direkt vor Ort eingebracht werden.

Das Politische Plenum findet jeden 3. Mittwoch im Monat um 19 Uhr nach einem verkürzten Orga-Plenum statt.

Unser Kalender – mal wieder

Sicherlich habt Ihr bemerkt, dass sich unser Kalender-plugnn mal wieder von uns verabschiedet hat. Leider ist die Reparatur etwas kompliziert bzw. mit diesem Seitenlayout (Template) unmöglich. Wir sind dabei eine Lösung zu finden.

Was uns leider im Moment nur übrig bleibt ist ein Verweis auf unsere offene Facebookseite -> https://www.facebook.com/pg/substanzosnabrueck/events/.
Wir haben die Adresse bewusst nicht zum Hyperlink gemacht. Bitte kopiert, bei Bedarf und Interesse, die Adresse in Euren Browser.

Keine Queerkneipe mehr

Leider müssen wir Euch mitteilen, dass es bis auf Weiteres keine Queerkneipen mehr geben wird.

Wenn Ihr Interesse habt, diese wiederzubeleben, meldet Euch bei uns oder kommt zum Plenum. Wir würden uns wahnsinnig freuen.

‘Politisches Plenum’ im SubstAnZ

Politisches Plenum

Freiräume wie das SubstAnZ sind bereits aufgrund ihrer Struktur und ihrer Ansprüche in unserer Gesellschaft besondere politische Räume. Die Gestaltung dieser Freiräume bedarf der Verständigung, nicht nur über jede Menge organisatorischer Fragen, sondern auch über politische Inhalte.

Zwar macht das SubstAnZ auf allen Flyern inhaltliche Vorgaben: Es werden in unseren Räumen keine Antisemit*innen, keine Menschen die Homophobie ausleben wollen, keine Sexist*innen, Rassist*innen und Faschist*innen geduldet; doch leider kommen diese Inhalte beim „normalen“ Mittwochsplenum oft zu kurz. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Politisches Plenum ins Leben zu rufen.

Das Politische Plenum soll ein Ort sein, an dem diese Themen tatsächlich diskutiert oder vermittelt werden. Es kann ermöglichen, dem SubstAnZ ein politisches Profil zu geben.

In den zehn Jahren an der Frankenstraße hat sich das SubstAnZ durch mehr oder weniger zufällige Beteiligungen und Aktionen in der Stadt ein Ansehen erworben. Es soll hier unter anderem darüber gesprochen werden, wie sich das SubstAnZ im Stadtbild wahrnimmt, inwieweit es stadtpolitischer Akteur sein möchte oder zu welchen Themen es sich öffentlich positioniert.

Unser erstes Politisches Plenum findet am Mittwoch den 20. Juni 2018 nach einem verkürzten Orga-Plenum statt.

Solidaritätserklärung des SubstAnZ Osnabrück mit dem Alhambra Oldenburg und der kurdischen Freiheitsbewegung

Solidaritätserklärung des SubstAnZ Osnabrück mit dem Alhambra Oldenburg und der kurdischen Freiheitsbewegung

Am gestrigen Mittwoch, den 23. Mai 2018 durchsuchte die Polizei das selbstverwaltete Zentrum Alhambra in Oldenburg. Als Vorwand, um in linke Strukturen einzudringen, nutze die Polizei das angebliche Zeigen eine YPG Fahne auf der traditionellen Demonstration am 1. Mai in Oldenburg. Heute findet in Oldenburg am 17.30 Uhr eine Demonstration statt.

In tiefer Verbundenheit mit dem Alhambra erklären wir uns mit allen von Repression betroffenen Genoss*innen solidarisch und teilen die Pressemitteilung des Alhambra nicht nur über die Veröffentlichung sondern auch inhaltlich (http://www.alhambra.de/infos/18-05-23_pressemitteilung.pdf): Weiterlesen

Solidarität mit der HASI und WABOS

Einige von euch haben es vielleicht schon bemerkt: Aus den Fenstern des SubstAnZ wurde ein Transpi gehängt. Worum es geht, lässt sich schon ganz gut darauf erkennen, dennoch wollen wir an dieser Stelle noch kurz ein paar Worte dazu sagen, Hintergründe erklären und deutlich machen, was uns dazu motiviert hat. Weiterlesen

Solidaritätserklärung des ZAZ

Ergänzend zu unserer Stellungnahme zu den Kriminalisierungsversuchen linker Zentren, erfolgt eine Stellungnahme des Zusammenschlusses autonomer Zentren (ZAZ), in dem wir seit vielen Jahren mit anderen Zentren und Projekten vernetzt und befreundet sind.

Unsere Solidarität gegen ihre Kriminalisierungsversuche Zusammenschluss autonomer Zentren zu Angriffen gegen linke Strukturen

Nicht erst seit den Protesten gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg üben sich reaktionäre und konservative oder einfach wahlkämpfende Kräfte der (Kommunal)Politik darin, linke, emanzipatorische Freiräume und Zentren mit „Extremismus“-Vorwürfen anzugreifen und „Horte linker Gewalt“ herbei zu phantasieren.

Der Zusammenschluss autonomer Zentren erklärt sich solidarisch mit der Roten Flora in  Hamburg, dem KTS in Freiburg, dem Café Exzess und Klapperfeld in Frankfurt und all  jenen emanzipatorischen/linken Zentren und Strukturen, die Räume für politische, kulturelle und soziale Alternativen zu den herrschenden Verhältnissen organisieren. Außerdem verurteilen wir die politische Motivation der Repressionsorgane, die sich unter anderem in den überzogenen ersten G20-Urteilen und den absurden 14  Hausdurchsuchungen des 27.09.2017 zeigt. Weiterlesen

Freiraum-Kongress “Freiräume organisieren und erhalten”

“Freiräume organisieren und erhalten”
bundesweiter Freiraum-Kongress | 26.-28. Mai 2017 | SubstAnZ Osnabrück

Das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ Osnabrück organisiert vom 26.-28. Mai 2017 einen Freiraum-Kongress und richtet sich ausschließlich an bestehende Freiräume, Autonome Zentren, selbstverwaltete Kultur- und Jugendzentren und Locations mit einem linken Selbstverständnis.[weiterlesen]

Solidaritätserklärung des SubstAnZ mit dem Wagenplatz WabOS

WabOS bleibt! Für den Erhalt von Freiräumen in Osnabrück und überall!

Es ist wieder soweit, dass einer der wenigen Freiräume in Osnabrück existenziell bedroht ist. Die WabOS (Wagenburg Osnabrück) befindet sich seit 19 Jahren am Finkenhügel auf einem von der Stadt gepachteten Grundstück. Dort leben die Bewohner*innen in Bauwagen und setzen den gesellschaftlich genormten Wohnverhältnissen einiges an Experimentierfreude entgegen.
Warum soll mensch den halben Monat für die Miete arbeiten?
Warum leben die meisten isoliert voneinander in Häuserkomplexen der Anonymität?
Mit diesen und anderen Fragen will die WabOS auch weiterhin im Hier und Jetzt unsere Subkultur bereichern, käme die Stadt Osnabrück nicht mit einer geplanten Bebauung um die Ecke. Mangelnder Wohnraum und mehr Geld für den Haushalt sind die Argumente.

Die Wagenburg ist bereits bezahlbarer und schützenswerter Wohnraum. Der Westerberg braucht nicht mehr „Edelbauland“. Es gibt laut Leerstandsmelder und Baulandkataster bereits erschlossenes Bauland bzw. Leerstand in der Stadt. Und der Finanzhaushalt der Stadt wird nicht dadurch „gerettet“, dass der naturnahe Rückzugsort dem Rest der teuren Wohngegend am Westerberg angeglichen wird und den kapitalistischen Interessen der Stadtverwaltung weichen muss.

Wir unterstützen die Forderung der WabOs, von der Stadt als das anerkannt zu werden, was sie ist. Die betroffenen Menschen sollten zumindest jetzt in die scheinbar unumgängliche Bebauung mit einbezogen werden, damit sie ihren Lebensraum selbst gestalten können.

Wir Freiräume halten zusammen!
SubstAnZ Plenum vom 12. Oktober 2016